Ex-Julius-Bär-Banker in Geldwäscherei-Skandal in Miami verhaftet

New York/Zürich (APA/Reuters) - Ein ehemaliger Manager der Schweizer Privatbank Julius Bär ist offenbar in den Skandal um die Ölfirma PDVSA aus Venezuela involviert. Der 44-jährige deutsche Staatsbürger sei am Dienstag in Miami verhaftet worden, teilte das US-Justizministerium mit. Er war zuvor Vize-Chairman von Julius Bär in Panama. Neben ihm sei in dem Fall auch noch ein 45-jähriger Kolumbianer in Italien festgenommen worden.

Den beiden Männern wird die Teilnahme an einem Geldwäscherei-Ring mit veruntreuten Mitteln aus den Kassen des Ölkonzerns PDVSA vorgeworfen.

Die Machenschaften haben den Behörden zufolge 2014 und 2015 begonnen. Das kriminelle Netz habe dabei versucht, insgesamt 1,2 Milliarden Dollar (1 Mrd. Euro) durch Immobilien in Florida und fingierte Investitionsgebilde reinzuwaschen. Julius Bär habe die Vorwürfe gegen den Banker zur Kenntnis genommen und arbeite mit den Behörden zusammen, erklärte die Bank am Donnerstag. Der Mann arbeite nicht mehr für die Bank.

Zu Jahresbeginn hatte die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma erklärt, sie nehme mehrere Schweizer Banken im PDVSA-Korruptionsskandal unter die Lupe.

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