Ex-Frau von Öl-Magnat kassierte 975 Millionen - und will mehr

New York - Fast eine Milliarde Dollar hat der US-Ölmagnat Harold Hamm nach der Scheidung an seine Ex-Frau gezahlt. Doch das reicht Sue Ann Arnall nicht. Zwar löste sie den Scheck über 975 Millionen Dollar (826 Millionen Euro) vergangene Woche ein. Das sei aber nur ein kleiner Teil des Vermögens, das sie und Hamm in mehr als zwei Jahrzehnten Ehe aufgebaut hätten, ließ Arnall über ihre Anwälte jetzt mitteilen.

Nur weil sie den Scheck einstweilig akzeptiert habe, werde sie nicht ihren Einspruch gegen das Urteil eines Gerichts in Oklahoma zurücknehmen, wonach Hamm den Großteil des ehelichen Vermögens behalten dürfe. Nach Arnalls Darstellung beträgt dieses bis zu 18 Milliarden Dollar (15,25 Milliarden Euro).

Hamm ist einer der reichsten Männer der USA. Er ist Chef des Ölkonzerns Continental Resources und war Energieberater des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney. Er hat beantragt, Arnalls Einspruch abzuweisen. Schließlich habe seine Ex-Frau bereits die 975 Millionen Dollar akzeptiert. Ihr Recht auf eine Berufung gemäß der Gesetze des Staates Oklahoma habe sie somit verwirkt, argumentierte Hamms Anwalt Michael Burrage.

Damit geht der Rosenkrieg in die nächste Runde. Die Summe, die Arnall im November zugesprochen bekam, ist eine der höchsten, die es je in einem US-Scheidungsverfahren gab.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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