Ex-Flughafen-Wien-Vorständen droht kein Strafprozess mehr

Obwohl beim Bau des Skylink-Terminals am Flughafen Wien zig Millionen versenkt worden sind, droht den damaligen Vorständen kein Strafprozess mehr. Die Ermittlungen gegen Herbert Kaufmann, Christian Domany, Gerhard Schmid und Ernest Gabmann sind "zur Gänze" eingestellt worden, bestätigte die Staatsanwaltschaft Korneuburg gegenüber der APA einen Vorab-Bericht der "Kronen Zeitung" vom Donnerstag.

Die Vorwürfe gegen die der SPÖ und ÖVP nahestehenden Spitzenmanager, gegenüber dem Aufsichtsrat Sachen verschleiert oder unrichtig wiedergegeben zu haben, konnten nicht erhärtet werden, so Staatsanwalt Karl Schober. Das Land Niederösterreich und die Gemeinde Wien halten je 20 Prozent der Aktien. Ermittelt werde seitens der Staatsanwaltschaft noch gegen zwei Tatverdächtige und gegen unbekannt. Dabei gehe es um den Innenausbau der Terminalneubaus, so Schober.

Die vier Vorstände mussten nach dem Auffliegen des Skylink-Desasters ihren Hut nehmen. Die Baukosten des Terminals waren auf über 800 Mio. Euro explodiert, nachdem ursprünglich nur gut 400 Mio. Euro veranschlagt waren. Seit September 2011 hat der Airport mit Julian Jäger und Günther Ofner zwei neue Chefs.

Frankfurt (APA/dpa) - Die Deutschen werden trotz mageren Zinsen immer vermögender - zumindest in der Summe. Auf den Rekordwert von 5.977 Milliarden Euro stieg das Geldvermögen der privaten Haushalte im zweiten Quartal 2018, wie die Deutsche Bundesbank am Mittwoch in Frankfurt mitteilte. Das waren gut 80 Milliarden Euro mehr als in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres.
 

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Geldvermögen der Deutschen weiter gestiegen

Wien (APA) - Großbritannien wäre von einem Hard Brexit wirtschaftlich stärker negativ betroffen als die verbliebenen EU-27-Staaten. Zu diesem Ergebnis kommen der VWL-Professor Harald Oberhofer von der WU Wien und der VWL-Professor Michael Pfaffermayr von der Uni Innsbruck in einer Studie. Die Exporte Großbritanniens in die EU würden 2019 um 37 Prozent einbrechen, umgekehrt würde das minus 30 Prozent betragen.
 

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Hard Brexit - Austro-Ökonomen sehen mehr Negativfolgen für UK als EU

Wien (APA) - Die NEOS bleiben dabei: Sie werden heute im Verfassungsausschuss die Verankerung des Staatsziels Wirtschaft nicht mittragen, sondern die Vertagung verlangen, betonte Parteichefin Beate Meinl-Reisinger Mittwoch in einer Pressekonferenz. Sie "erwartet" Verhandlungen zur UVP-Novelle über die Streichung der - per Abänderungsantrag angehängten - "NGO-Schikane".
 

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Staatsziel Wirtschaft - NEOS lassen sich "nicht papierln"