Ex-Banker von JPMorgan wegen Unterschlagung festgenommen

New York - Weil er Geld seiner reichen Kunden für eigene Spekulationen und einen Immobilienkredit unterschlug, ist ein 48-jähriger ehemaliger Angestellter der US-Bank JPMorgan festgenommen worden. Die US-Bundespolizei nahm Michael Oppenheim am Donnerstag in seinem Haus in New Jersey fest, wie die Behörden mitteilten.

Nach Angaben der US-Börsenaufsicht zweigte Oppenheim in mehr als drei Jahren vom Vermögen seiner Kunden "mindestens 20 Millionen Dollar" (knapp 19 Mio. Euro) ab. Er habe damit an der Börse spekuliert, aber ohne Erfolg.

Oppenheim arbeitete seit 2002 für JPMorgan und betreute rund 500 reiche Kunden. Zwei von ihnen überredete er nach Angaben der Börsenaufsicht zum Beispiel, ihm mehr als 12 Mio. Dollar anzuvertrauen. Er versprach, sie in risikoarme kommunale Anlagen zu investieren. Stattdessen floss das Geld auf sein eigenes Konto und ein weiteres, das auf den Namen seiner Frau lief. Um die Kunden nicht zu beunruhigen, überwies er oft das Geld des einen auf das eines anderen.

JPMorgan feuerte Oppenheim im März. Die Bank sei "untröstlich und wütend", erklärte ein Sprecher. Den betroffenen Kunden werde kein Schaden entstehen. Den Unterlagen der Börsenaufsicht zufolge alarmierte die Bank selbst die Behörden. Allein im vergangenen Jahr verlor sie durch die erfolglosen Spekulationen Oppenheims 13,5 Mio. Dollar.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

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Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

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Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

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EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit