Ex Air-Berlin-Chef Winkelmann hat neuen Job

Berlin (APA/dpa) - Der zum Jahresende ausscheidende Air-Berlin-Chef Thomas Winkelmann hat einen neuen Job. Der Manager führt seit dem 1. August den Beirat des mittelständischen Logistikunternehmens Zeitfracht Luftfahrt Holding aus Berlin, wie Zeitfracht-Chef Wolfram Simon am Freitag sagte. Man habe ihn wegen seiner umfassenden Luftfahrt-Expertise ausgewählt, sagte Simon.

Auch aus Winkelmanns Umfeld wurde die neue Tätigkeit bestätigt. Der frühere Lufthansa-Manager sitzt auch bei der US-Gesellschaft Jetblue im Aufsichtsrat. Zeitfracht hatte in der Pleite der Air Berlin Teile des Unternehmens übernommen. Bei dem daraus entstandenen Fracht-Dienstleister Leisure Cargo sind Simon zufolge 60 Leute beschäftigt, die 127 Mio. Euro Jahresumsatz erwirtschaften.

Winkelmann hat sich mit der Insolvenzverwaltung der Air Berlin geeinigt, dass er das weiter bestehende Unternehmen zum Jahresende vorzeitig verlassen darf. Laut Vertrag hätte Winkelmann bis 2021 im Amt bleiben sollen, verzichtete nun aber auf einen Teil der bis dahin zugesagten Bezüge in Höhe von insgesamt 4,5 Mio. Euro. Im kommenden Jahr könnte Winkelmann einen neuen Managementposten annehmen. Gerüchte über einen Wechsel zur Fluggesellschaft Germania wurden zuletzt dementiert.

Die Air Berlin war Mutter der früheren Airline Niki, die nunmehr mehrheitlich als Laudamotion zum Ryanair-Konzern gehört.

Wien (APA) - Der börsenotierte Caterer Do&Co verlängert die Kooperation mit der teilstaatlichen Turkish Airlines (Türk Hava Yollari A.O.). Die Zusammenarbeit wird über 15 Jahre im Rahmen der gemeinsamen Gesellschaft THY DO & CO kram Hizmetleri A. fortgesetzt - vorbehaltlich der Genehmigungen durch Unternehmensorgane und von Behörden "sowie einer zufriedenstellenden Vertragsdokumentation", so Do&Co Dienstagabend.
 

Newsticker

Do&Co verlängert Kooperation mit Turkish Airlines um 15 Jahre

Maribor (APA) - Der österreichisch-slowenisch-kanadische Geschäftsmann Walter Wolf steht in Slowenien wegen Vorwürfen der Geldwäsche in Zusammenhang mit der Patria-Schmiergeldaffäre vor Gericht. Bei der Anklageverlesung vor dem Bezirksgericht in Maribor plädierte der 79-Jährige am Montag auf nicht schuldig, berichtete die Nachrichtenagentur STA.
 

Newsticker

Patria-Affäre in Slowenien: Wolf wegen Geldwäsche vor Gericht

Innsbruck (APA) - Die Asfinag hat dementiert, dass die geplante temporäre Freigabe des Pannenstreifens auf der Inntalautobahn (A12) zwischen Innsbruck West und Zirl vorerst auf Eis gelegt wird. Der Geschäftsführer für Tirol und Vorarlberg, Stefan Siegele, bezeichnete dies in einer Aussendung als "völlig falsch". Der "Kurier" hatte zuvor über ein Aus für die Pannenstreifen-Freigabe berichtet.
 

Newsticker

Aus für Pannenstreifen-Freigabe in Tirol: Asfinag dementiert