Evotec wächst schneller als erwartet

Hamburg (APA/dpa-AFX) - Die Partnerschaften mit großen Pharmaunternehmen haben das deutsche Biotechnologieunternehmen Evotec im vergangenen Jahr kräftig angetrieben. Auch für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Sprung bei Umsatz und Ergebnis - wenngleich das Tempo des Wachstums sich etwas verlangsamen dürfte.

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz auch dank Übernahmen um 57 Prozent auf 257,6 Mio. Euro, wie Evotec am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Damit übertraf der TecDax-Konzern nicht nur seine eigene Prognose, sondern auch die Analystenerwartungen deutlich. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 60 Prozent auf 58 Mio. Euro zu. Wichtige Meilensteine bei den Kooperationen mit Celgene, Sanofi oder Bayer seien erreicht worden, erklärte Evotec.

Für das laufende Jahr geht das Unternehmen von einem Umsatzwachstum von "mehr als" 30 Prozent aus. Höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung dürften die Gewinnentwicklung allerdings etwas bremsen. Evotec rechnet mit einem Wachstum des bereinigten Ebitda von "etwa" 30 Prozent.

Düsseldorf/Göteborg (APA/Reuters) - Der Autobauer Volvo Cars, der nach einem Gewinnsprung im Quartal weiter auf Rekordkurs ist, will durch Produktionsverlagerung US-Zölle auf Importe aus China umgehen. Der SUV XC60 für den US-Markt werde künftig in Europa und nicht mehr in China gefertigt, sagte Firmenchef Hakan Samuelsson am Donnerstag der Nachrichtenagentur Reuters. Die Verlagerung habe bereits begonnen.
 

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Autobauer Volvo verlagert wegen US-Zöllen SUV-Produktion nach Europa

Brüssel (APA) - EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström hat im Rahmen einer Veranstaltung über den Marshall-Plan die Bedeutung der Zusammenarbeit im Handel mit den USA beschworen. "Wir stehen heute an einer Wegkreuzung für den offenen globalen Handel." Sie hoffe, die USA werden mit der EU das Vertrauen in das multilaterale Handelssystem wieder aufbauen.
 

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Strafzölle - Malmström beschwört Zusammenarbeit im Handel

Berlin (APA/Reuters) - Das Münchner Ifo-Institut kritisiert die neuen EU-Schutzzölle auf Stahl- und Aluminiumprodukte als kontraproduktiv. "Sie richten mehr Schaden an als Nutzen", erklärte Ifo-Außenwirtschaftschef Gabriel Felbermayr am Donnerstag. "Die Schutzzölle sind keineswegs Ausdruck ökonomischer Vernunft, sondern der Lobbystärke der Stahlbranche."
 

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Ifo-Institut kritisiert EU-Schutzzölle - "Mehr Schaden als Nutzen"