Evotec wächst schneller als erwartet

Hamburg (APA/dpa-AFX) - Die Partnerschaften mit großen Pharmaunternehmen haben das deutsche Biotechnologieunternehmen Evotec im vergangenen Jahr kräftig angetrieben. Auch für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Sprung bei Umsatz und Ergebnis - wenngleich das Tempo des Wachstums sich etwas verlangsamen dürfte.

Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz auch dank Übernahmen um 57 Prozent auf 257,6 Mio. Euro, wie Evotec am Mittwoch in Hamburg mitteilte. Damit übertraf der TecDax-Konzern nicht nur seine eigene Prognose, sondern auch die Analystenerwartungen deutlich. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) legte um 60 Prozent auf 58 Mio. Euro zu. Wichtige Meilensteine bei den Kooperationen mit Celgene, Sanofi oder Bayer seien erreicht worden, erklärte Evotec.

Für das laufende Jahr geht das Unternehmen von einem Umsatzwachstum von "mehr als" 30 Prozent aus. Höhere Aufwendungen für Forschung und Entwicklung dürften die Gewinnentwicklung allerdings etwas bremsen. Evotec rechnet mit einem Wachstum des bereinigten Ebitda von "etwa" 30 Prozent.

London (APA/Reuters) - Sechs Monate vor dem geplanten EU-Austritt Großbritanniens ist die erwartete massenhafte Verlagerung von Jobs in der Finanzbranche bisher ausgeblieben. Lediglich 630 Arbeitsplätze seien in andere Länder verschoben worden, geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Reuters-Umfrage hervor.
 

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Brexit - Britische Finanzbranche verlagerte bisher nur 630 Jobs

Wiesbaden (APA/dpa/Reuters) - Die gute Konjunktur hat die Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschland im ersten Halbjahr 2018 um 46,5 Milliarden Euro sinken lassen. Bund, Länder, Gemeinden und Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte waren Ende Juni mit rund 1,93 Billionen Euro verschuldet, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden am Mittwoch auf der Basis vorläufiger Erhebungen mitteilte.
 

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Deutschlands Schuldenberg verringerte sich um über 46 Milliarden Euro

Mailand (APA) - Die Bank Austria-Mutter UniCredit reagiert mit einem "No comment" auf Mediengerüchte über eine angeblich 2019 geplante große Fusion mit einem englischen oder niederländischen Geldhaus. Die Mailänder Wirtschaftszeitung "Sole 24 Ore" spekulierte am Mittwoch über Akquisitionspläne des UniCredit-Vorstandschefs Jean-Pierre Mustier im kommenden Jahr.
 

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UniCredit: No Comment zu Gerüchten über Fusionspläne 2019