EVN-Konzernergebnis drehte in drei Quartalen wieder ins Plus

Der niederösterreichische Energieversorger EVN hat nach einem Verlust von 44,7 Mio. Euro in den ersten drei Quartalen 2013/14 nun wieder einen Gewinn gemacht. Das Konzernergebnis drehte in den ersten drei Quartalen 2014/15 auf plus 187,1 Mio. Euro. Operativ (EBIT) verbesserte sich das Ergebnis ebenfalls deutlich von minus 23,0 auf plus 286,5 Mio. Euro, gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt.

Das EBITDA stieg in den ersten drei Quartalen um 38,8 Prozent auf 497,2 Mio. Euro. Auch beim Umsatz erzielte der Energieversorger dank des erstmaligen Vollbetriebs des Kraftwerks Duisburg-Walsum, der Erdgasvermarktungsaktivitäten im Konzern, den letzten Preisentscheiden in Bulgarien und Mazedonien sowie des Wegfalls der negativen Einmaleffekte im Zusammenhang mit regulatorischen Entscheidungen in Südosteuropa aus dem Vorjahr Zuwächse um 11,3 Prozent auf 1.664,1 Mio. Euro.

Für das Geschäftsjahr 2014/15 erwartet das Management weiterhin ein Konzernergebnis über dem Niveau des Jahres 2012/13. Für heimische Privatkunden sinken die Preise für Strom und Erdgas per 1. Oktober um durchschnittlich 5 Prozent gesenkt.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch