EVN-Halbjahr: Wärmeres Wetter senkte Erlös: Nettogewinn fast gehalten

Wien/Maria Enzersdorf (APA) - Der im Vergleich zum Vorjahr wärmere Winter hat dem niederösterreichischen Energieversorger EVN im ersten Geschäftshalbjahr 2017/18 (per 31. März) einen Umsatzrückgang beschert. Auch das operative EBITDA blieb etwas zurück, das EBIT legte dagegen leicht zu. Das Konzernergebnis verringerte sich geringfügig auf 229 (234) Mio. Euro, teilte die EVN am Mittwoch mit.

Hauptgründe für den Umsatzrückgang um 4,9 Prozent auf 1,246 (1,310) Mrd. Euro waren laut EVN eine Abnahme der thermischen Stromproduktion, geringere Erlöse aus dem Gashandel, der witterungsbedingt geringere Energie- und Netzabsatz in Südosteuropa sowie ein Umsatzrückgang im internationalen Projektgeschäft. Gegenläufige positive Faktoren wie etwa mehr erneuerbare Stromerzeugung und ein höherer Wärmeverkauf konnten dies nur teils ausgleichen.

Das EBITDA gab um 2,1 Prozent auf 471 (481) Mio. Euro nach, die EBITDA-Marge verbesserte sich aber auf 37,8 (36,7) Prozent. Das EBIT legte um 6,5 Prozent auf 340 (320) Mio. Euro zu - jedoch war im Vorjahreswert eine Wertminderung des bulgarischen Wasserkraftprojekts Gorna Arda enthalten gewesen. Die EBIT-Marge stieg auf 27,3 (24,4) Prozent. Das Finanzergebnis war mit -25 Mio. Euro stabil. Der Rückgang beim Konzernergebnis betrug 1,9 Prozent.

Den Ausblick bestätigte der nö. Versorger vor seinem heutigen Halbjahrespressegespräch. Unter der Annahme durchschnittlicher energiewirtschaftlicher Rahmenbedingungen sei für das Geschäftsjahr 2017/18 (per 30.9.) von einem normalisierten Konzernergebnis im Schnitt der Jahre 2015/16 und 2016/17 auszugehen, heißt es. Wesentlich beeinflussen könnten dies jedoch der regulatorische Rahmen, die laufenden Verfahren in Bulgarien, die verbliebenen Verfahren zum deutschen Kraftwerksprojekt Walsum 10 sowie der Fortgang der Aktivitäten in Moskau, wird betont.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte