Eurozone: Wirtschaft kam Ende 2014 etwas stärker in Schwung

Die Wirtschaft der Eurozone ist zum Jahresende 2014 etwas stärker in Schwung gekommen. Wie das europäische Statistikamt Eurostat am Freitag mitteilte, stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im vierten Quartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal. Eurostat bestätigte damit wie erwartet eine erste Schätzung von Mitte Februar.

Somit hat sich das Wirtschaftswachstum im Währungsraum bereits das dritte Quartal in Folge verstärkt, wenn auch in kleinen Schritten.

Im Vergleich zum vierten Quartal 2013 erhöhte sich das Bruttoinlandsprodukt laut Eurostat um 0,9 Prozent. Auch dies war von Experten erwartet worden. Für das gesamte Jahr bezifferten die Statistiker das Wachstum auf 0,9 Prozent und bestätigten auch hier die erste Schätzung.

Zum Wachstum im Schlussquartal 2014 habe unter anderem der Konsum privater Haushalte beigetragen, hieß es weiter. Hier meldete Eurostat einen Anstieg um 0,4 Prozent. Die Bruttoanlageninvestitionen seien ebenfalls um 0,4 Prozent gestiegen.

Nach wie vor verteilt sich das Wachstum im Euroraum ungleichmäßig. Estland wuchs im vierten Quartal mit 1,1 Prozent am stärksten, gefolgt von Deutschland und Spanien mit je 0,7 Prozent. Dagegen erhöhte sich die Wirtschaftsleistung in der zweitgrößten Euro-Volkswirtschaft Frankreich um lediglich 0,1 Prozent. Die Nummer drei im Euroraum, Italien, stagnierte.

Rückläufig war die Wirtschaftsleistung in Zypern (minus 0,7 Prozent), Finnland und Österreich (je minus 0,2 Prozent) sowie Griechenland (minus 0,4 Prozent). Für Griechenland hatte Eurostat ursprünglich einen Rückgang um 0,2 Prozent gemeldet. Die Zahlen wurden aber mittlerweile durch Griechenland korrigiert.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch