Eurozone wächst im März wieder schneller - Umfrage

Die Wirtschaft der Eurozone wächst so stark wie lange nicht mehr. Der gemeinsame Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister kletterte im März um 0,7 auf 54,0 Punkte, wie das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter 5.000 Unternehmen mitteilte.

"Noch ist ungewiss, ob die Wirtschaft der Eurozone eine ausreichende Dynamik entwickelt hat, um eine kräftige und nachhaltige Erholung zu sichern", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Sicher ist jedoch, dass die Eurozone derzeit den stärksten Wachstumsschub seit dem Jahr 2011 verzeichnet."

Die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben aber groß. "Irland und Spanien halten sich weiterhin an der Spitze, gefolgt von Deutschland", erklärte Markit. In Italien und Frankreich fiel das Wachstum dagegen bescheiden aus. "Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends gibt es allerdings keine Garantie", warnte Williamson. "Denn die Griechenland-Krise stellt nach wie vor eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität der Eurozone dar."

Hannover (APA/dpa) - Die Netzbetreiber Tennet, Gasunie und Thyssengas wollen die Speicherung von erneuerbaren Energien in Gasnetzen vorantreiben. Zur großindustriellen Nutzung der sogenannten Power-to-Gas-Technologie ("Strom zu Gas") wollen sie daher eine 100 Megawatt (MW) starke Anlage in Ostfriesland bauen, wie eine Tennet-Sprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.
 

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Ökostrom zu Gas - Deutsche Netzbetreiber planen 100-MW-Anlage

Berlin/Hannover (APA/Reuters/dpa-AFX) - Eine Häufung von Groß- und anderen Schäden bei Industriekunden zwingt den Versicherer Talanx zur Senkung seiner Gewinnprognose. Talanx geht für 2018 nun von einem Ergebnis von rund 700 Mio. Euro aus, teilte die Nummer drei unter den deutschen Versicherungskonzernen am Montagabend in Hannover mit. Das wären 150 Millionen weniger als bisher geplant.
 

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Industrie-Großschäden machen Versicherer Talanx zu schaffen

Thun (APA/awp/sda) - Der kriselnde Schweizer Solarzulieferer Meyer Burger unterzieht sich erneut einer Restrukturierung. Das Unternehmen verlagert einen wesentlichen Teil seiner weltweiten Vertriebs- und Servicefunktionen für Standard-Photovoltaik-Lösungen von Europa nach Asien, insbesondere nach China. Dies kostet erneut Stellen.
 

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Schweizer Solarzulieferer verlagert nach Asien, streicht Jobs