Eurozone wächst im März wieder schneller - Umfrage

Die Wirtschaft der Eurozone wächst so stark wie lange nicht mehr. Der gemeinsame Einkaufsmanagerindex für Industrie und Dienstleister kletterte im März um 0,7 auf 54,0 Punkte, wie das Markit-Institut am Dienstag zu seiner Umfrage unter 5.000 Unternehmen mitteilte.

"Noch ist ungewiss, ob die Wirtschaft der Eurozone eine ausreichende Dynamik entwickelt hat, um eine kräftige und nachhaltige Erholung zu sichern", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Sicher ist jedoch, dass die Eurozone derzeit den stärksten Wachstumsschub seit dem Jahr 2011 verzeichnet."

Die Unterschiede zwischen den Ländern bleiben aber groß. "Irland und Spanien halten sich weiterhin an der Spitze, gefolgt von Deutschland", erklärte Markit. In Italien und Frankreich fiel das Wachstum dagegen bescheiden aus. "Für eine Fortsetzung des Aufwärtstrends gibt es allerdings keine Garantie", warnte Williamson. "Denn die Griechenland-Krise stellt nach wie vor eine ernsthafte Bedrohung für die Stabilität der Eurozone dar."

Der südafrikanische Steinhoff-Großaktionär Christo Wiese kappt nach seinem Rücktritt als Verwaltungsratschef weitere Verbindungen zu dem angeschlagenen Handelsriesen. Wiese sagte am Freitag den Verkauf der Einzelhandelskette Shoprite an Steinhoffs Afrika-Tochter STAR ohne Angabe von Gründen ab.
 

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Steinhoff-Großaktionär sagt Milliarden-Firmenverkauf ab

Der kriselnde Möbelhändler Steinhoff - Muttergesellschaft von Kika/Leiner - lässt seinen Ankündigungen Taten folgen und versilbert Anteile an der südafrikanischen Investmentgesellschaft PSG Group. So habe das Unternehmen 20,6 Millionen Aktien oder 9,5 Prozent der Anteile an PSG verkauft, teilte Steinhoff am Freitag mit.
 

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Steinhoff verkauft Anteile an südafrikanischer Investmentgesellschaft

Am Mittwoch ist die Air-Berlin-Tochter Niki pleitegegangen. Noch gibt es eine leise Hoffnung, die Firma zu erhalten. Unterdessen fischen Konkurrenten bereits nach den hoch qualifizierten Niki-Mitarbeitern. Und auch die Kunden können hoffen, dass sie nicht um ihr Geld umfallen. Die deutsche Regierung muss aber einen Teil ihres 150 Mio. Euro schweren Überbrückungskredits für Air Berlin abschreiben.
 

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Niki-Pleite - Chancen für Mitarbeiter und letzte Hoffnung für Firma