Eurozone: Konsum und Investitionen tragen Wachstum

Luxemburg (APA/dpa) - Die Wirtschaft der Eurozone ist im dritten Quartal weiter solide gewachsen. Laut Statistikamt Eurostat vom Donnerstag lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 0,6 Prozent höher als im zweiten Quartal. Damit bestätigte die Behörde vorläufige Zahlen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag das BIP 2,6 Prozent höher. Das war etwas mehr als in der ersten Schätzung, die sich auf 2,5 Prozent belief.

Getragen wurde das Wachstum von Juli bis September vor allem von den privaten Konsumausgaben und den Investitionen der Unternehmen. Der Privatverbrauch erhöhte sich um 0,3 Prozent, die Investitionen stiegen um 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal. Der Außenhandel trug auch zum Wachstum bei, allerdings deutlich schwächer als Konsum und Investitionen.

Österreichs Wirtschaft legte um 0,8 Prozent und damit gleich stark wie die Deutschlands zu. Im Währungsraum wiesen das stärkste Wachstum die Länder Malta (1,9 Prozent), Lettland (1,5 Prozent) und Slowenien (1,0 Prozent) auf. Am schwächsten wuchsen Litauen, Belgien und Estland.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal legte die Wirtschaft der Eurozone um 2,6 Prozent zu. In Österreich belief sich das Wachstum im Jahresabstand auf 3,5 Prozent. Das stärkste Plus verzeichnete Rumänien mit 8,6 Prozent vor Malta mit 7,7 Prozent. Deutschland kam auf 2,8 Prozent.

Für die 28 EU-Ländern zusammen gab Eurostat das Wachstum des dritten Quartals im Vergleich zum Vorquartal mit 0,6 Prozent und im Vergleich zum Vorjahresquartal mit 2,6 Prozent an - in beiden Fällen gleich stark wie in der Eurozone.

Berlin/Leibnitz (APA) - Das südsteirische IT-Unternehmen "Boom Software" wird künftig rollendes Material der Deutschen Bahn (DB) bei Störfällen in die nächste geeignete Werkstatt lotsen. Eine entsprechende Kooperation über acht Jahre wurde am Freitag bei der Berliner Bahnzulieferer-Messe "InnoTrans" bekanntgegeben. Dies soll zu weniger Verschleiß und zu einer Kostenersparnis beitragen, hieß es in einer Aussendung.
 

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Steirische Software lenkt Loks der Deutschen Bahn in Werkstätten

Brüssel (APA) - Österreich ist Spitzenreiter beim Anteil der erneuerbaren Energiequellen im Strombereich. Laut Eurostat-Daten vom Freitag kam die Alpenrepublik 2016 auf 72,6 Prozent und lag damit vor Schweden (64,9 Prozent) sowie Portugal (54,1 Prozent). Der EU-Durchschnitt lag lediglich bei 29,6 Prozent. Schlusslicht in diesem Bereich war Malta mit nur 5,6 Prozent.
 

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Strom aus Erneuerbaren: Österreich mit höchstem Anteil in EU

Paris (APA/dpa) - Angesichts der Stahl-Krise mit weltweiten Überkapazitäten wollen führende Wirtschaftsmächte weiter an gemeinsamen Lösungen arbeiten. Dazu bekannten sich Vertreter der G-20-Gruppe der wichtigsten Industrie- und Schwellenländer sowie weitere Staaten aus der Industrieländer-Organisation OECD bei einem Treffen in Paris.
 

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G-20-Forum: Reduzierung von Stahl-Kapazitäten notwendig