Eurowings-KV auf Zielgeraden - 1.700 Euro Einstiegsgehalt

Wien/Düsseldorf (APA) - Im Ringen um einen Kollektivvertrag (KV) für das Bordpersonal der Lufthansa-Billigtochter Eurowings Europe jubelt die Gewerkschaft am Mittwoch über einen Durchbruch: "Nach einem nächtlichen Verhandlungsmarathon haben wir in den frühen Morgenstunden ein Eckpunktepapier für einen Eurowings-Kollektivvertrag unterzeichnet", teilte Johannes Schwarcz von der Gewerkschaft vida mit.

Hauptpunkt ist, dass das Einstiegsgehalt für Flugbegleiter auf 1.700 Euro angehoben werden soll. Ohne Zulagen liegt dieses laut Gewerkschaft bisher bei unter 1.500 Euro brutto pro Monat.

Damit der KV für die rund 400 Eurowings-Mitarbeiter in Österreich erstmals zustandekommt, müssen die Eurowings-Gremien das Papier noch absegnen. In vier Wochen soll der Vertrag stehen, momentan werde er "auf weißem Papier geschrieben", so Schwarcz zur APA.

Bei Austrian Airlines (AUA) geht das zwischenzeitlich ins Stocken geratene Tauziehen um mehr Geld für das fliegende Personal indes weiter. "Ziel ist es, bis 30. April fertig zu sein", sagte Schwarcz. Falls nötig, werde man auch am Wochenende verhandeln.

Die Gewerkschaft hatte dem Unternehmen vergangene Woche ein Ultimatum gestellt. Bis Ende des Monats soll feststehen, "ob es eine Grundsatzeinigung über alle wichtigen Eckpunkte gibt und damit ein Abschluss möglich ist, oder ob auch der dritte Verhandlungsanlauf gescheitert ist", hieß es.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen