Eurowings Europe: Weiter Streit um KV, Betriebsratsgründung steht an

Wien/Schwechat (APA) - Im Streit um einen Kollektivvertrag für die Beschäftigten der österreichischen Lufthansa-Tochter Eurowings Europe schieben sich Gewerkschaft und Arbeitgeberseite nun gegenseitig den schwarzen Peter zu. Wirtschaftskammer und Eurowings sehen den Ball bei der Gewerkschaft, von den Arbeitnehmervertretern heißt es, man wolle keine Scheinverhandlungen mehr führen. Momentan liegen die Gespräche auf Eis.

Bei einer Versammlung der Belegschaft am Donnerstag wurden mit der Wahl eines Wahlvorstands indes die Weichen für einen neuen Betriebsrat gestellt, teilte die Gewerkschaft vida am Donnerstag mit. "Die heutige Betriebsversammlung der Eurowings Europe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter war ein wichtiges und großes Signal Richtung Geschäftsführung", so vida-Gewerkschafter Johannes Schwarcz. Ein Drittel der rund 300 Beschäftigten sei vor Ort gewesen. "Die Stimmung unter ihnen war gut, aber aufgeheizt." Bis Ende November/Anfang Dezember soll nun ein neuer Betriebsrat stehen.

"Wir sind und bleiben aktiver Sozialpartner - dies gilt natürlich auch für die Luftfahrt", so Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer (WKÖ) im Hinblick auf die jüngste Gewerkschaftskritik, wonach die WKÖ sich mehr einbringen sollte. Die Kammer spricht sich aber weiterhin gegen einen branchenweiten Kollektivvertrag aus, wie er von Gewerkschaftsseite gefordert wird. "Ohne flexible Lösungen bei den Arbeitsbedingungen ist es nicht möglich, in der global strukturierten und schnelllebigen Luftfahrtbranche zu überleben", meint Klacska.

Man stehe jederzeit für vernünftige Gespräche auf sachlicher Basis zu Verfügung. Auch Eurowings Europe wolle einen "fairen und ausgewogenen Kollektivvertrag" abschließen. "Dabei muss sich der Kollektivvertrag am relevanten Wettbewerb orientieren", heißt es vom Unternehmen.

"Für Scheinverhandlungen sind wir nicht bereit", entgegnet die Gewerkschaft. "Im Moment machen Behauptungen die Runde, das Verhandlungsteam der Gewerkschaft vida hätte das vorläufige Aus der Gespräche im Alleingang öffentlich gemacht und die Eurowings Geschäftsleitung in Wien wäre quasi vor vollendete Tatsachen gestellt worden", so Schwarcz. Dabei sei dies mit dem Verhandlungsführer der Eurowings, Benedikt Schneider, und der Berufsgruppe Luftfahrt in der Wirtschaftskammer abgesprochen gewesen.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach