Eurowings: Auf 400 Pilotenstellen kommen 1100 Bewerber

Wien/Frankfurt/Schwechat (APA) - Die Lufthansa-Tochter Eurowings wehrt sich gegen anonyme Vorwürfe, ein schlechter Arbeitgeber für die arbeitssuchenden Air Berlin-Piloten zu sein. Sie verweist auf das große Interesse an einem Job bei der Fluglinie. "Auf 400 Pilotenstellen kommen inzwischen 1100 Bewerbungen, davon sind 300 von Air Berlin Mitarbeitern", so Eurowings Europe-Chef Robert Jahn zur APA.

Und auch bei den Flugbegleitern sei der Andrang groß. "Auf die 800 ausgeschriebenen Jobs liegen uns bereits 1.400 Bewerbungen vor, hiervon stammen 450 von Air Berlin. Die Bewerberzahlen steigen jeden Tag mehr an, bislang haben wir mehr als 400 Air Berlinern eine Einstellungszusage gegeben", betonte Jahn.

Das die Piloten um 40 Prozent weniger als bei Air Berlin verdienen würden, wie kolportiert wurde, ist für Jahn "völliger Quatsch". "Ein Copilot verdient bei uns nach fünf Jahren mehr als 100.000 Euro und ein Kapitän kommt auf bis zu 160.000 Euro. So ergeben sich im Schnitt acht bis zehn Prozent Differenz", rechnete Jahn vor.

Hintergrund für den Ärger des Eurowings-Managers ist ein anonymer Brief angeblicher Eurowings-Mitarbeiter, der massive Vorwürfe enthält. Unter anderem soll es gravierendes Lohndumping geben, was Jahn vehement bestreitet. "Dieses Schreiben enthält falsche Behauptungen und ist in hohem Maße geschäftsschädigend", beklagt Jahn.

Frankfurt/London/Brüssel (APA/Reuters) - Die Regierungskrise in Großbritannien hält Anleger von Engagements an den Aktienmärkten ab. Der Dax schloss am Freitag knapp im Minus mit 11.341 Punkten und auch der EuroStoxx50 gab auf 3184 Zähler nach. Auch die Wiener Börse hat knapp im Minus geschlossen. Der ATX fiel 1,01 Punkte oder 0,03 Prozent auf 3.134,10 Einheiten. Der US-Standardwerteindex Dow Jones kam ebenfalls kaum vom Fleck.
 

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Brexit-Chaos macht Anlegern weiter zu schaffen

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker