Euroschwäche hilft Siemens - Aber weiter Probleme in Stromerzeugung

Der Elektrokonzern Siemens kämpft trotz Rückenwinds durch die Euroschwäche weiter mit Problemen in seiner Stromerzeugungssparte. Im dritten Geschäftsquartal legte der Umsatz um 8 Prozent auf 18,8 Mrd. Euro zu, und der Auftragseingang stieg um vier Prozent auf 19,9 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in München mitteilte.

Bereinigt um Währungseffekte ergab sich dagegen ein Minus von 3 Prozent beim Umsatz und fünf Prozent beim Bestelleingang. Unter dem Strich gab der Gewinn wegen der Umbaukosten und der Probleme im Stromerzeugungsgeschäft um zwei Prozent auf knapp 1,4 Mrd. Euro nach.

Den Ausblick bekräftigte Siemens: Das Ergebnis je Aktie soll im laufenden Geschäftsjahr (30. September) weiterhin um mindestens 15 Prozent steigen. Im industriellen Geschäft geht Siemens weiterhin von einer Ergebnismarge von 10 bis 11 Prozent aus.

Die Siemens-Aktien dürften von Geschäftszahlen profitieren - beim Broker Lang & Schwarz (L&S) legten sie vorbörslich um mehr als 1 Prozent zu.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte