Euroraum-Banken noch mit zu vielen faulen Krediten in Bilanzen

Frankfurt - Die Banken im Euroraum haben nach Einschätzung der Europäischen Zentralbank (EZB) immer noch zu viele notleidende Kredite in ihren Bilanzen. Zu den großen Herausforderungen der Branche gehöre zudem die schwache Profitabilität, sagte die oberste EZB-Bankenaufseherin, Daniele Nouy, am Montag vor einem Ausschuss des Europaparlaments in Brüssel laut Redetext.

"Banken müssen nach wie vor mit einem Niedrigzinsumfeld zurechtkommen und einer ungleichmäßigen wirtschaftlichen Erholung."

Die Bankenaufseherin rechnet damit, dass die intensive Überprüfung der Geldhäuser (SREP) im späteren Jahresverlauf abgeschlossen wird. Die Kapitalanforderungen für die Großbanken für 2016 würden etwas höher ausfallen als im vergangenen Jahr - etwas 30 Basispunkte im Schnitt. Ein zusätzlicher Puffer liege bei rund 20 Basispunkten. Zudem sagte Nouy, die Auswahl der Banken für den 2016 geplanten europaweiten Bankenstresstest müsse noch von der Aufsichtsbehörde EBA in London genehmigt werden.

Seit Herbst 2014 ist die EZB direkt für die Aufsicht der größten Banken im Euroraum zuständig. Der neue sogenannte Einheitliche Aufsichtsmechanismus (SSM) setzt sich aus der EZB und den nationalen Aufsichtsbehörden der Länder der Währungsunion zusammen. In Deutschland beaufsichtigt die EZB direkt die 21 wichtigsten deutschen Geldinstitute.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse