Europas Telekombranche schnuppert Morgenluft

Barcelona - Europas Telekomindustrie blickt nach Jahren des Preiskampfs und scharfer Regulierung wieder optimistischer nach vorn. Entscheidend sei nun, wie man mit dem neuen Mobilfunkstandard 4G Geld verdienen könne, sagte Vodafone-Chef Vittorio Colao auf einer Branchenkonferenz in Barcelona. Denn die Kunden sollten für die schnelleren Dienste auch mehr bezahlen.

Der spanische Konkurrent Telefonica setzt verstärkt darauf, Festnetzangebote mit Mobilfunk- und Fernsehdiensten zu bündeln. Diese Strategie sei zunehmend erfolgreich, sagte Telefonica-Topmanager Jose Maria Alvarez-Pallete. "2015 sollten wir es beim Umsatz wieder ins positive Gelände schaffen." Im vergangenen Jahr sackten Telefonicas Erlöse auf dem Heimatmarkt um 15 Prozent ab.

Zuletzt haben Zusammenschlüsse in Österreich, Deutschland, Irland und Spanien dazu geführt, dass die Zahl der Anbieter in einigen Märkten gesunken ist. In Österreich etwa stiegen die Mobilfunkpreise um rund 20 Prozent, nachdem Hutchison mit seiner Marke "3" den Konkurrenten Orange übernommen hatte und die Zahl der Betreiber mit eigenem Netz von vier auf drei schrumpfte.

Ein Beleg für den wachsenden Optimismus ist auch die Tatsache, dass der Aktienindex für europäische Telekomfirmen in diesem Jahr um gut acht Prozent zulegte und damit stärker als der Gesamtmarkt mit knapp sechs Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte