Europas Start-ups mit höherem Finanzpolster

Die europäische Gründerszene steht laut einer Studie des Unternehmensberaters Roland Berger besser da als noch vor einigen Jahren. Die finanzielle Ausstattung der Start-ups in Europa ist demnach heuer im ersten Halbjahr um 86 Prozent gestiegen. Den Unternehmenswert größerer europäischer Start-ups bezifferte der Berater am Donnerstag auf 110 Milliarden Dollar, also umgerechnet 96,9 Milliarden Euro.

Der Erfolg europäischer Start-ups zeige sich auch an den eingesammelten Investorengeldern: 2014 waren es knapp 3 Mrd. Dollar, heuer bereits 5,7 Mrd. Dollar. Laut der Studie schließen die Europäer mit enormen Tempo zu den USA auf. Auch die Zahl der Börsengänge sei heuer schon um gut ein Drittel höher als 2014.

Ein besonders fruchtbarer Boden für Entrepreneure sei Berlin. Roland Berger zufolge entsteht in der deutschen Hauptstadt alle 20 Stunden ein neues Internetunternehmen. Das Beratungsunternehmen führt dies unter anderem auf gut ausgebildete Fachkräfte und günstige Immobilienmieten für Neugründungen zurück.

Stuttgart (APA/dpa) - Der Handelskonflikt zwischen den USA und China und die Dieselaffäre hinterlassen beim Autobauer Daimler Spuren. Im Jahr 2018 wird nun ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) leicht unter Vorjahresniveau erwartet, wie der Dax-Konzern am Mittwochabend in Stuttgart mitteilte. Bisher war ein Ebit leicht über dem 2017er Wert von 14,7 Milliarden Euro angepeilt worden.
 

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Daimler senkt wegen Zollstreit zwischen USA und China den Ausblick

Wien (APA) - Vizekanzler Heinz-Christian Strache (FPÖ) will den Entwurf zum 12-Stunden-Arbeitstag "optimieren". Man könne "gerne" den Begriff Freiwilligkeit ins Gesetz schreiben, sagte er Mittwoch in der "ZiB2". Proteste gegen die neue Arbeitszeitregelung führte er auf "Panikmache" und Fehlinformation zurück - auch die Tatsache, dass der Tiroler FPÖ-Arbeiterkammer-Fraktionschef aus der Partei ausgetreten ist.
 

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Arbeitszeit - Strache will "Freiwilligkeit" ins Gesetz schreiben

Wien (APA/dpa) - Vor dem Treffen der OPEC-Staaten und weiterer wichtiger Förderländer am Freitag und Samstag in Wien erwarten Experten, dass das Kartell den Ölhahn wieder etwas weiter aufdreht. Damit könnte der Ölpreis sinken - oder zumindest nicht noch weiter steigen.
 

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OPEC-Staaten beraten über Anhebung der Ölförderung