Europas Offshore-Ausbau verlangsamt sich

Das Ausbautempo von Europas Meeres-Windparks verlangsamt sich. Im Jahr 2014 sank die Leistung neu installierter Offshore-Anlagen um 5,3 Prozent auf 1.483 Megawatt, wie der Europäische Windenergie-Verband (EWEA) am Freitag mitteilte. Die Gesamtleistung in der EU stieg damit auf etwa 8.000 Megawatt.

Vorerst dauert die "Flaute" nach Einschätzung von EWEA zunächst einmal an. Als ein Grund wird die Unsicherheit in vielen EU-Staaten darüber genannt, wie sehr sich die Politik langfristig für den Ausbau der Ökoenergien einsetzen wird. EWEA fordert hier positive Signale, um Investoren anzulocken.

Deutschland hingegen trotzt dem Offshore-Negativtrend: Neue Anlagen brachten es 2014 auf 530 Megawatt Leistung (2013: 240) und der deutsche Offshore-Strom verdoppelte sich in etwa auf 1.050 Megawatt. Auch dieses Jahr soll es weiter steil nach oben gehen: bis Jahresende werde sich die Leistung auf gut 3.000 Megawatt fast verdreifachen, schätzen mehrere nationale Branchenverbände.

Der Löwenanteil des europäischen Offshore-Geschäfts geht an Siemens. Von den rund 2.500 Windturbinen in EU-Hoheitsgewässern kommen 1.600 (64 Prozent) aus dem Hause des Münchner Konzerns. Verglichen mit dem Onshore-Riesen ist Meeres-Windkraft in Deutschland noch immer ein Zwerg: An Land war 2014 eine Leistung von 38.115 Megawatt aus Windkraft installiert, auf See waren es nur 1.050 Megawatt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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