Europas Milliardäre sind reicher als Nordamerikaner

(APA/sda) - Die Reichen in Europa werden immer reicher: Mit 2,37 Billionen Dollar (1,84 Bill. Euro) haben sie dieses Jahr die Nordamerikaner beim Gesamtvermögen überholt. Weltweit wuchs der Reichtum der Milliardäre um 12 Prozent auf 7,3 Bill. Dollar. Dieses Vermögen verteilte sich auf eine Rekordanzahl von 2.325 Milliardären - 155 mehr als noch im Vorjahr, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X zeigt. Mit 775 leben die meisten davon in Europa.

Asiens Reiche holen aber besonders im Hinblick auf das Vermögen auf: Dieses erhöhte sich von Juli 2013 bis Juni 2014 gegenüber der Vorjahresperiode um 18,7 Prozent. Damit zeichnet diese Region für einen Drittel des Anstiegs des weltweiten Vermögens verantwortlich. Aber auch der Kreis der Milliardäre erweiterte sich. Asien zählt im Vergleich zum Vorjahr 52 Milliardäre mehr. Im Nahen Osten und Afrika verteilt sich dagegen ein immer größeres Vermögen auf immer weniger Menschen. So vereinigt eine um 4,8 Prozent tiefere Anzahl von Milliardären in Afrika 12,9 Prozent mehr Vermögen als noch im Vorjahr auf sich.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne