Europas Milliardäre sind reicher als Nordamerikaner

(APA/sda) - Die Reichen in Europa werden immer reicher: Mit 2,37 Billionen Dollar (1,84 Bill. Euro) haben sie dieses Jahr die Nordamerikaner beim Gesamtvermögen überholt. Weltweit wuchs der Reichtum der Milliardäre um 12 Prozent auf 7,3 Bill. Dollar. Dieses Vermögen verteilte sich auf eine Rekordanzahl von 2.325 Milliardären - 155 mehr als noch im Vorjahr, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie der UBS in Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsinformationsdienst Wealth-X zeigt. Mit 775 leben die meisten davon in Europa.

Asiens Reiche holen aber besonders im Hinblick auf das Vermögen auf: Dieses erhöhte sich von Juli 2013 bis Juni 2014 gegenüber der Vorjahresperiode um 18,7 Prozent. Damit zeichnet diese Region für einen Drittel des Anstiegs des weltweiten Vermögens verantwortlich. Aber auch der Kreis der Milliardäre erweiterte sich. Asien zählt im Vergleich zum Vorjahr 52 Milliardäre mehr. Im Nahen Osten und Afrika verteilt sich dagegen ein immer größeres Vermögen auf immer weniger Menschen. So vereinigt eine um 4,8 Prozent tiefere Anzahl von Milliardären in Afrika 12,9 Prozent mehr Vermögen als noch im Vorjahr auf sich.

Wien (APA) - Die von der Regierung beschlossenen Auflagen für NGOs bei der Teilnahme an Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP) sind laut einem Gutachten des Verfassungsjuristen Daniel Ennöckl von der Universität Wien europarechtswidrig. Die vorgesehene Offenlegung der Mitglieder widerspreche dem europäischen Datenschutzrecht, hieß es in einer Aussendung des Auftraggebers Ökobüro.
 

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UVP - Einschränkung von NGOs laut Gutachten rechtswidrig

München/Ingolstadt (APA/dpa/Reuters) - Trotz des verhängten Bußgelds von 800 Mio. Euro gegen Audi läuft das Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft München gegen den Autohersteller weiter. Nach wie vor werde gegen 20 Beschuldigte ermittelt, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Mit der Geldstrafe sei lediglich ein anhängiges Ordnungswidrigkeitsverfahren abgeschlossen worden.
 

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Staatsanwaltschaft: Ermittlungsverfahren gegen Audi läuft weiter

Düsseldorf (APA/dpa) - Noch sind China und Bangladesch die mit Abstand wichtigsten Lieferländer für den Modehandel in Deutschland. Doch die Modeproduktion kehrt vermehrt nach Europa zurück, wie aus einer am Dienstag veröffentlichten Studie der Unternehmensberatung McKinsey, der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen und des Digital Capability Center Aachen hervorgeht.
 

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Modeproduktion kehrt zunehmend nach Europa zurück