Europas Leitbörsen zur Eröffnung mit Einbußen

Frankfurt am Main (APA) - Die europäischen Leitbörsen sind am Donnerstag etwas schwächer in den Handel gestartet. Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.50 Uhr mit minus 0,37 Prozent oder 12,69 Punkte bei 3.443,44 Einheiten. Der DAX in Frankfurt fiel 0,70 Prozent oder 88,22 Zähler auf 12.473,46 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 mit minus 0,80 Prozent oder 60,69 Einheiten auf 7.502,52 Punkte.

Einerseits dämpften negative Vorgaben von den asiatischen Börsen die Stimmung der Anleger. Andererseits lassen sie wegen der anhaltende Unsicherheit über den Handelsstreit der USA mit China Vorsicht walten.

Mit Blick auf die Türkei verweist Helaba-Analyst Christian Schmidt auf einen weiteren Unsicherheitsfaktor. "Die Stimmung in der Türkei trübt sich weiter ein - es droht eine Rezession", sagte Deutsche-Bank-Anlagestratege Ulrich Stephan. Die Folgen für die Eurozone sollten seiner Ansicht nach aber überschaubar bleiben.

Die im Verlauf anstehenden Daten zum Wirtschaftsvertrauen in der Eurozone stehen unter gemischten Vorzeichen. Während der ifo positiv überraschte, enttäuschten italienische Werte, sodass die Erwartungen nicht zu hoch gesteckt werden sollten, konstatiert Christian Schmidt von der Helaba.

Bei den Einzelwerten zogen die Aktien von Bouygues in Paris an die Spitze des CAC-40 mit einem Plus von über fünf Prozent. Das anhaltende Wachstum im Telekomgeschäft gab dem französischen Mischkonzern im ersten Halbjahr 2018 Auftrieb. So stieg der Nettogewinn um 40 Mio. auf 260 Mio. Euro. Der Umsatz wuchs um 4 Prozent auf 15,7 Mrd. Euro.

Hingegen sackten Fielmann-Werte in Frankfurt um über drei Prozent ab. Die Optikerkette will trotz schwacher Halbjahreszahlen ihr Vorsteuerergebnis 2018 stabil halten. In den ersten sechs Monaten des Jahres hatten den Hanseaten die Wetterkapriolen, höhere Personalkosten und Wechselkursschwankungen zu schaffen gemacht.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte