Europas Leitbörsen starten moderat höher

Frankfurt am Main (APA) - Die Leitbörsen Europas haben sich am Montag im Frühhandel mit einem moderaten Plus präsentiert. Der Euro-Stoxx-50 stieg gegen 9.25 Uhr um 0,46 Prozent oder 15,55 Punkte bei 3.388,49 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,59 Prozent oder 71,82 Zähler auf 12.282,37 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 mit plus 0,33 Prozent oder 24,90 Einheiten auf 7.583,49 Punkte.

Etwas Unterstützung kam von freundlichen Vorgaben aus den USA. Die angekündigten Gesprächen zwischen den Vereinigten Staaten und China zur Beilegung des Handelsstreits hatten in der Vorwoche für gute Stimmung gesorgt.

Zudem hat sich die türkische Lira am Montag wieder etwas stabilisiert und damit zur Entspannung an den Märkten beigetragen. Unternehmens- und konjunkturseitig stehen heute kaum wichtige Termine an. Die vor Handelsstart veröffentlichten Daten zu den deutschen Erzeugerpreisen sorgten nicht für Bewegung. Im Juli sind diese wie erwartet um 0,3 Prozent zum Vorjahresmonat gestiegen.

Im weiteren Handelsverlauf werden noch Daten zur Bauproduktion in der Eurozone veröffentlicht. In den USA bleibt der Datenkalender indessen leer.

Auch die Berichtssaison ist bis auf wenige Nachzügler bereits zu Ende. Im Euro-Stoxx-50 zogen Bayer-Aktien um 1,57 Prozent an und konnten damit an ihre Kursgewinne vom Freitag anknüpfen. Die Aktie befindet sich damit auf Erholungspfad, nachdem sie in der Vorwoche nach einem negativen US-Gerichtsurteil gegen die Tochter Monsanto um bis zu 16 Prozent eingebrochen war. Unterstützung kam dabei von Analystenseite: Die Schweizer Bank Credit Suisse nahm die Bewertung der Papiere inzwischen mit "Outperform" wieder auf.

Auch für die Papiere des Chemiekonzerns BASF sprach die Credit Suisse wieder eine Kaufempfehlung aus. Die Papiere zogen um 1,42 Prozent an.

ASML stiegen ebenfalls um klare 0,93 Prozent. AM Freitag waren die Aktien des Chipherstellers noch um mehr als ein Prozent gefallen. Ein enttäuschender Unternehmensausblick des weltgrößten Chipanlagenbauers Applied Materials hatten Werte aus der Branche europaweit in Mitleidenschaft gezogen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte