Europas Leitbörsen legen im Frühhandel klar zu

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag mit höherer Tendenz gezeigt. Die Terroranschläge in Brüssel am Vortag lasten somit nicht mehr auf den Kursen. "Aufgrund der jüngsten gestiegenen Anzahl von internationalen Terrorattacken wurden die Märkte resistenter gegen solche Schockmomente", formulierte ein Analyst.

Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 10.00 Uhr mit plus 0,69 Prozent bei 3.072,17 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,93 Prozent auf 10.082,98 Punkte. In London zeigte sich der FTSE-100 mit plus 0,25 Prozent auf 6.207,99 Punkte.
In einer Branchenbetrachtung gab es die stärksten durchschnittlichen Kursgewinne in den Bereichen Technologie und Nahrungsmittel zu sehen. Danone verteuerten sich um 1,5 Prozent. Unilever steigerten sich um 1,3 Prozent. Die SAP-Aktien konnten um 1,2 Prozent zulegen.
Die Lufthansa-Aktie legte nach einer neuen Expertenmeinung moderate 0,14 Prozent auf 14,15 Euro zu. Die Schweizer Großbank UBS hat das Kursziel für die AUA-Mutter nach Jahreszahlen von 19,50 auf 19,00 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Die Fluggesellschaft habe zwar ihre Ziele erreicht, doch die Kostenentwicklung im Schlussquartal sei enttäuschend, hieß es von Analystenseite.
Credit Suisse verteuerten sich um ein Prozent. Die Schweizer Großbank verschärft angesichts der schwierigen Lage auf den Kapitalmärkten ihr Sparprogramm deutlich. Treffen soll es vor allem das schwankungsanfällige Investmentbanking, wo weitere 2.000 Stellen wegfallen.
Kingfisher verteuerten sich um klare 2,6 Prozent. Europas führende Baumarktkette übertraf mit seinem Quartalsgewinn die Analystenerwartungen. Ein deutliches Wachstum gab es vor allem am britischen Heimmarkt und in Polen.
William Hill knickten um 13,6 Prozent an. Der britische Wettanbieter sieht geringere Onlineumsätze als erwartet.
Die Papiere des Sportartikelherstellers Adidas legten 0,8 Prozent zu. Damit wurden sie nicht von enttäuschend aufgenommenen Geschäftszahlen des US-Konkurrenten Nike belastet.

Nantes (APA/Reuters) - Der europäische Flugzeugbauer Airbus sieht die Probleme mit Lieferanten bald gelöst. Beim Sitz- und Kabinen-Zulieferer Zodiac Aerospace laufe die Produktion wieder reibungslos, sagte Airbus-Programmchef Didier Evrard am Freitag in Nantes. Eine Krise bei Zodiac hatte die Auslieferung von A350-Flugzeugen 2016 verzögert. "2017 hatten wir kaum Probleme", resümierte Evrard.
 

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Airbus sieht Probleme mit Zulieferern überwunden

Wien/Berlin (APA) - LKÖ-Chef Schultes betonte vor Journalisten, "dass die Qualitätspolitik die einzige Chance für die bäuerlichen Familienbetriebe ist, um auf Dauer Preise zu bekommen, die wir brauchen". Supermärkte sollten mehr zu Eigenmarken preisgeben. Im Rahmen ihrer "Gut zu Wissen"-Initiative pocht die Kammer in der Gemeinschaftsverpflegung und im Handel im Gegensatz zur Gastronomie auf eine Kennzeichnungspflicht.
 

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LKÖ will genauere Herkunftsangaben bei Supermarkt-Eigenmarken

Armonk (APA/Reuters) - Der von hohen Investitionen begleitete Konzernumbau beim weltgrößten IT-Dienstleister IBM trägt erste Früchte. Erstmals seit fast sechs Jahren konnte das IT-Urgestein im Weihnachtsquartal seinen Umsatz wieder steigern. Vor allem gute Geschäfte mit Cloud-Diensten und Sicherheitssoftware kurbelten die Erlöse an. Der Umsatz legte um 3,6 Prozent auf 22,54 Mrd. Dollar (18,4 Mrd. Euro) zu.
 

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IBM mit erstem Umsatzplus seit 2012, Verlust wegen Steuerreform