Europas Leitbörsen im Frühhandel tiefer

Die europäischen Leitbörsen haben am Freitag tiefer eröffnet. Eine Erholung von den deutlichen Verlusten vom Vortag ist damit vorerst nicht in Sicht.

Der Euro-Stoxx-50 notierte gegen 10.15 Uhr mit einem Minus von 1,12 Prozent oder 33,78 Punkte bei 2.990,22 Einheiten. Der DAX in Frankfurt verlor 0,88 Prozent oder 86,05 Zähler auf 9.708,15 Punkte. In London fiel der FTSE-100 um 0,48 Prozent oder 28,55 Punkte auf 5.889,68 Einheiten.

Die Vorgaben für den Handel in Europa sind uneinheitlich ausgefallen: Während sich die US-Börsen am Vortag klar erholten und sehr fest schlossen, rutschten die Aktienmärkte in China erneut ab. Keine Unterstützung kam zudem von den Ölpreisen. Am Vormittag fielen sie erneut unter 30 Dollar.

Ölwerte gehörten daraufhin europaweit größten Verlierern. In Madrid fielen Repsol um 3,38 Prozent, in Mailand gaben ENI um 2,23 Prozent nach und in Paris verbilligten sich Total um 2,15 Prozent. An der Londoner Börse verloren Royal Dutch Shell (Kategorie B) 2,37 Prozent und BP büßten 1,88 Prozent ein.

Klar schwächer notierten außerdem die Aktien von Volkswagen (VW), die am Vormittag 1,16 Prozent verloren. Erstmals seit 2007 hat der deutsche Autohersteller im vergangenen Jahr in Europa Marktanteile verloren.

Erfreulichere Zahlen präsentierte Hennes & Mauritz (H&M). Die Verkaufszahlen der Textilhandelskette für Dezember übertrafen die Erwartungen am Markt. Die Anleger reagierten positiv, die Aktie legte im Frühhandel um 3,02 Prozent zu.

Auch die Papiere von Bovis Homes (plus 2,71 Prozent) profitierten von einer Zahlenvorlage. Die in London notierte Wohnbaugesellschaft hat im Geschäftsjahr 2015 einen Rekordgewinn eingefahren.

Leicht im Minus notierten wiederum Vivendi (plus 0,21 Prozent). Der französische Medienkonzern hat den Rest seiner Beteiligung am US-Spielehersteller Activision Blizzard ("Call of Duty", "World of Warcraft") verkauft. Der Kaufpreis soll sich auf 1,1 Mrd. US-Dollar belaufen haben.

Marktbewegende Konjunkturdaten wurden in Europa keine veröffentlicht. Am Nachmittag stehen in den USA allerdings unter anderem Zahlen zur Industrieproduktion, den Einzelhandelsumsätzen, den Erzeugerpreisen sowie das von der Universität Michigan erhobene Verbrauchervertrauen am Programm.

Leverkusen/St. Louis (APA/dpa) - Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer kann mit der Integration des übernommenen US-Saatgutunternehmens Monsanto beginnen. Mit dem nun vollzogenen Verkauf von Geschäftsteilen an den deutschen Konkurrenten BASF sind die Voraussetzungen erfüllt, wie Bayer am Donnerstag mitteilte. Bayer ist bereits seit dem 7. Juni alleiniger Eigentümer von Monsanto.
 

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Bayer beginnt mit Monsanto-Integration

New York/Palo Alto (Kalifornien) (APA/Reuters) - Tesla-Chef Elon Musk und seinem Unternehmen drohen nach Einschätzung von Rechtsexperten keine drakonischen Strafen für die womöglich voreilige Ankündigung eines Börsenabschieds per Twitter.
 

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Experten - Tesla-Chef kann auf Milde der Börsenaufsicht hoffen

Wolfsberg (APA) - Das australische Unternehmen European Lithium, das auf der Koralpe im Süden Österreichs Lithium abbauen möchte, ist auf Investorensuche. Die Umwandlung in eine Aktiengesellschaft (AG) und ein Listing im amtlichen Handel an der Wiener Börse seien geplant, hieß es in einer Aussendung am Donnerstag. Seit Oktober 2017 notiert European Lithium bereits am Dritten Markt der Wiener Börse.
 

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European Lithium will in amtlichen Handel an Wiener Börse