Europas Leitbörsen legen im Frühhandel deutlich zu

Die Leitbörsen in Europa haben sich am Mittwochvormittag mit starken Aufschlägen gezeigt. Positive Vorgaben von der Wall Street und aus Asien wirkten auch in Europa unterstützend. In Tokio hatte der Aktienmarkt den ersten Gewinntag im Börsenjahr 2016 verbucht.

Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.30 Uhr mit plus 1,20 Prozent oder 36,91 Punkte bei 3.101,57 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 1,55 Prozent oder 154,60 Zähler auf 10.140,03 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 1,01 Prozent oder 60,13 auf 5.989,37 Punkte.

Überraschend gute Konjunktursignale der chinesischen Wirtschaft wurden an den Aktienmärkten ebenfalls erfreulich aufgenommen. Der in den vergangenen Monaten schwache chinesische Außenhandel besserte sich zum Jahresende dank des schwachen Yuan etwas.

In einer Branchenbetrachtung zeigten die Öl- und Gaswerte die stärksten durchschnittlichen Kursgewinne, nachdem sich die Rohölpreise nach der jüngsten Talfahrt etwas stabilisiert hatten. Repsol kletterten 2,3 Prozent hoch und Total gewannen ebenfalls 2,3 Prozent.

Trotz der Ablehnung von Pkw-Rückrufplänen in den USA hat die Volkswagen-Vorzugsaktie 1,4 Prozent gewonnen. Die kalifornische Umweltbehörde CARB hatte die von VW gemachten Umbauvorschläge für Motoren mit 2,0 Litern Hubraum zurückgewiesen. Aus der Mitteilung ging allerdings auch hervor, dass VW weiterhin die Chance hat, bei den Rückrufplänen der manipulierten Dieselfahrzeuge nachzubessern.

Südzucker-Aktien zogen nach der Vorlage von Neunmonatszahlen um zwei Prozent nach oben. Gute Geschäfte mit Fruchtsaftkonzentraten und Tiefkühlpizzen sowie niedrige Rohstoffpreise bescherten dem Konzern einen Gewinnsprung.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018