Europas Leitbörsen zur Eröffnung kaum verändert erwartet

Frankfurt am Main - Die europäischen Aktienmärkte dürften am Mittwoch kaum verändert in den Handel starten. Börsianer konzentrieren sich am Morgen auf Zahlen von Beiersdorf und einigen Automobilzulieferern. Die Vorgaben von den Börsen in Übersee und auch der Ölpreis geben keine klare Richtung vor. Am Nachmittag könnten US-Daten für Bewegung sorgen.

Der X-Dax trat vor Handelsstart auf der Stelle. Der Indikator für den deutschen Leitindex stand 0,05 Prozent über dessen Xetra-Schluss bei 9.139 Punkten. Der Future auf den Euro-Stoxx-50-Index lag knapp unter seinem Kursniveau zum Handelsschluss an Europas Börsen am Vortag. Lediglich der Future auf den Londoner FTSE-100 zeigte mit minus 0,77 Prozent etwas deutlicher nach unten.

Beiersdorf-Aktien stiegen im vorbörslichen Geschäft bei Lang & Schwarz über ein Prozent. Auf den ersten Blick sind die Zahlen einem Händler zufolge etwas besser als erwartet ausgefallen. Der Nivea-Hersteller hatte im Jahr 2015 ein sattes Gewinnplus erreicht. Die Aktionäre sollen aber nur eine unveränderte Dividende erhalten. Die meisten Analysten hatten eine leichte Erhöhung erwartet.

Autozulieferer rücken ebenfalls mit der Vorlage von Zahlen in den Fokus: Besonders auffällig waren Kuka vorbörslich mit einem Minus von fast 1 Prozent. Einem Händler zufolge hat der Roboter- und Anlagenbauer einige Kennziffern nicht so getroffen wie von Analysten erwartet. Die Norma Group habe zwar auf Jahressicht auch nicht ganz die Ziele erfüllt, das sei aber schon befürchtet worden. Ein Händler wertete das vierte Quartal als leicht positiv. Die Aktien verteuerten sich vor Börsenstart um knapp 1 Prozent.

Stabilus-Papiere sprangen um über 6 Prozent nach oben. Der gute Ausblick sorge für Fantasie, wie ein Händler am Morgen sagte. Der Anbieter von Federn und Dämpfern erhöhte nach einem Umsatzanstieg um rund 24 Prozent im ersten Quartal seine Jahresprognose.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro