Europas größte Biotechfirma Biontech erhält 270 Mio. Dollar

London (APA/Reuters) - Die größte europäische nicht börsennotierte Biotechfirma Biontech hat vor ihrem erwarteten Börsengang 270 Mio. Dollar (224,6 Mio. Euro) an frischem Kapital eingesammelt. Damit hat das Unternehmen aus Mainz, das sich auf personalisierte Krebs-Impfstoffe spezialisiert hat, seit seiner Gründung 2008 fast 950 Mio. Dollar erhalten.

Biontech-Vorstand Sean Marett sagte zu Reuters, irgendwann sei mit einem Börsengang zu rechnen, auch wenn dieser Schritt heuer unwahrscheinlich sei. Biontech beschäftigt etwa 650 Mitarbeiter in Deutschland. Wichtigste Kapitalgeber sind Thomas und Andreas Strüngmann, die den Generikahersteller Hexal 2005 an Novartis verkauft hatten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Börsianer dürften in der neuen Woche bange Blicke nach Frankfurt werfen. Dort entscheidet die Europäische Zentralbank (EZB) am Donnerstag über ihren weiteren geldpolitischen Kurs und hat damit auch das Wohl und Wehe des Aktienmarktes in der Hand. Erwartungen, dass die Zentralbank bald die Zinsen erhöht, hatten den Euro zuletzt auf ein Drei-Jahres-Hoch getrieben und den Dax zeitweise ausgebremst.
 

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EZB-Chef Draghi hält die Anleger in Atem

Bochum/Essen (APA/Reuters) - Thyssenkrupp-Gegner und -Befürworter haben sich anlässlich der Haufversammlung von Thyssenkrupp wegen der Zerschlagung des Mischkonzerns nichts geschenkt. Wie erwartet gab es scharfe Kritik von Investoren am Kurs von Vorstandschef Heinrich Hiesinger, der kein Freund einer Aufspaltung ist.
 

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Heftiger Schlagabtausch der Investoren auf Thyssen-HV

München (APA/Reuters) - Nach Schätzungen von Versicherungsmathematikern kommen auf die Assekuranz nach dem Orkan "Friederike" in Deutschland Zahlungen von rund 800 Mio. Euro zu. Das ergebe sich aus dem Modell, mit dem die Kölner Beratungsgesellschaft Meyerthole Siems Kohlruss (MSK) die Kosten von Stürmen in Deutschland berechnet, erklärte Versicherungsmathematiker Onnen Siems am Freitag.
 

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"Friederike" verursacht 800 Millionen Euro Schaden