Europas größter Gewürzhersteller Fuchs verdoppelte Gewinn

Dissen - Der weltweit zweitgrößte Gewürzhersteller Fuchs aus Deutschland hat einen Gewinnsprung hingelegt. Die Holding des Konzerns, unter deren Dach Marken wie Ostmann, Escoffier oder Fuchs-Gewürze stehen, fuhr 2013 unterm Strich knapp 21 Mio. Euro ein. Das ist eine Verdoppelung im Vergleich mit dem Vorjahr 2012 (10,4 Mio. Euro). Der Umsatz der Gruppe stieg um fünf Prozent auf 445 Mio. Euro.

Diese Zahlen gehen seit Montag aus dem Bundesanzeiger hervor, der Konzern selber informiert nicht über seine Kennziffern. Hinter der Holding DF World of Spices GmbH steht Dieter Fuchs, dessen Konzern nach eigenen Angaben ebenso Europas größter Gewürzhersteller ist wie auch weltgrößter Gewürzhersteller in Privatbesitz. Die Gruppe beschäftigt gut 2.600 Mitarbeiter, zwei Drittel davon in Deutschland.

Die Bilanz ist ein Jahr alt. Damals hieß es zur Prognose für 2014, dass die Rohstoff- und Verpackungspreise konstant bleiben dürften. "Wir sind im Hinblick auf eine positive zukünftige Entwicklung des Unternehmens optimistisch." Nach Angaben des deutschen Fachverbandes der Gewürzindustrie hat der Inlandsverbrauch von Gewürzen seit 1995 um rund die Hälfte zugelegt. Die Exporte verdreifachten sich sogar. Ein Treiber für die Entwicklung ist der Trend zum Selberkochen. Das wichtigste Gewürz der Welt ist den Angaben zufolge übrigens Pfeffer.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor