Europas Firmen zahlen mehr Dividende - Österreich weit abgeschlagen

Wien (APA) - Europäische Firmen zahlen ihren Aktionären besonders viel Dividende - heuer werden sie 323 Mrd. Euro ausschütten, um 7,7 Prozent mehr als 2017, erwartet Allianz Global Investors. Weltweit an der Spitze steht Neuseeland mit 5,11 Prozent Dividendenrendite, gefolgt von Russland (4,83) und Portugal (4,47). Österreichische Unternehmen rangieren mit 2,22 Prozent erst auf Platz 25, im unteren Drittel.

Deutschland liegt mit seinen 2,51 Prozent nur drei Plätze vor Österreich - Japan jedoch mit 1,94 Prozent hinter Österreich, ebenso wie US-amerikanische Unternehmen (1,89 Prozent). Auf den hintersten Plätzen der insgesamt 33 untersuchten Staaten kommen demnach Südkorea (1,44 Prozent), Philippinen (1,36 Prozent) sowie Indien (1,35 Prozent).

Schon seit Jahren liege die Dividendenrendite in Europa mehr als zwei Prozentpunkte über der Rendite der 10-jährigen deutschen Bundesanleihen, ergab die aktuelle Untersuchung außerdem. Starke Dividendentitel würden den Anlegern laufendes Kapitaleinkommen bescheren, das gerade in turbulenten Zeiten stabilisierend wirke, meinte dazu Martin Bruckner, Chief Investment Officer der Allianz-Gruppe in Österreich und Vorstandsmitglied der Allianz Investmentbank AG, am Dienstag in einer Aussendung "Wer nur auf das Sparbuch setzt, verliert mit Sicherheit Kaufkraft."

Auch auf lange Sicht würden Dividenden eine wichtige Renditequelle darstellen. Von 1972 bis 2017 hätten Dividenden rund ein Drittel zur Gesamtperformance beigetragen. Mit 38,2 Prozent sei der Anteil der annualisierten Gesamtperformance dabei in Europa am höchsten, gefolgt von 31,0 Prozent Anteil in Nordamerika und 28,9 Prozent in der Region Asien-Pazifik (ohne Japan).

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen