Europas Firmen wegen steigender Überkapazitäten in China alarmiert

Peking - Europäische Unternehmen betrachten die massiven Überkapazitäten der chinesischen Industrie mit zunehmend großer Sorge. "Wir sind in einer viel schlechteren Position als zuvor", sagte Jörg Wuttke, Präsident der Europäischen Handelskammer in China am Montag bei der Vorlage einer neuen Studie zum Thema.

Demnach sind die Überkapazitäten praktisch aller wichtigen Industrien Chinas in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Das bedeutet: Fabriken haben viel mehr Maschinen und beschäftigen viel mehr Personal, als eigentlich notwendig wäre.

Allein die Überkapazitäten der Stahlindustrie sind laut der Kammer-Studie zwischen 2008 und 2014 von 132 Millionen auf 327 Millionen Tonnen gestiegen. Chinas Überkapazitäten werden laut Wuttke auch zu einem immer größeren Problem für ausländische Konkurrenten, weil chinesische Unternehmen ihre Erzeugnisse zu Dumpingpreisen auf dem Weltmarkt anbieten.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte