Europas Börsen legen nach Kursrally in China im Frühhandel zu

Frankfurt am Main - Die Leitbörsen in Europa haben sich am Donnerstagvormittag mit festerer Tendenz gezeigt. Marktteilnehmer verwiesen auf eine Erholungsbewegung an den chinesischen Börsen nach der jüngsten Talfahrt und weiterhin bestehenden Hoffnungen auf eine Einigung im griechischen Schuldenpoker.

Der Euro-Stoxx-50 stand gegen 9.50 Uhr mit plus 0,96 Prozent oder 31,97 Punkte bei 3.359,47 Einheiten. Der DAX in Frankfurt gewann 0,89 Prozent oder 95,48 Zähler auf 10.842,78 Punkte. In London zeigte sich der FT-SE-100 mit plus 0,62 Prozent oder 40,25 auf 6.530,95 Punkte.

In einer Branchenbetrachtung ging es für die Aktien von Autobauern am weitesten ins Plus. BMW zogen um 2,56 Prozent an. VW-Aktien beschleunigten um 1,83 Prozent. Daimler legten 1,50 Prozent zu.

Auch Finanzwerte standen in der Gunst der Anleger weit oben. Societe Generale verteuerten sich um 1,85 Prozent. UniCredit verbuchten ein Plus von 1,77 Prozent und ING gewannen 1,82 Prozent. BNP Paribas legten 1,67 Prozent zu.

In London gewannen Bwin.party 2,32 Prozent auf 101,40 Pence an Wert. Der Wettanbieter erhielt ein Übernahmeangebot von 110 Pence je Aktie der GVC Holding.

Barratt Developments kletterten um 0,76 Prozent ins Plus. Das britische Immobilienunternehmen erwartet ein deutliches Gewinnplus für das laufende Geschäftsjahr.

Die Aktie von Zalando rutschte im Zuge eines Anteilsverkaufs um 2,3 Prozent ab. Nach dem Aufstieg des Online-Modehändlers in die zweite Börsenliga MDax haben sich einige Großaktionäre von Teilen ihrer Aktien getrennt.

Saipem knickten um 5,87 Prozent ein. Der italienischen Ölfelddienstleister hat einen Milliardenauftrag zur Errichtung einer Gasleitung unter dem Schwarzen Meer verloren.

Fielmann-Aktien gaben leicht um 0,12 Prozent ab. Die Bilanz der Optikerkette sei im Rahmen der Markterwartungen ausgefallen, hieß es am Markt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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