Europas Automarkt wuchs im Februar deutlich, VW-Marktanteil schrumpft

Die österreichische Zulassungen legten um 9 Prozent zu.

Wolfsburg/Brüssel. Der europäische Automarkt nimmt Fahrt auf. Dank zweistelliger Zuwächse in Italien, Frankreich, Spanien und Deutschland kletterte der Absatz in der Europäischen Union im Februar um 14,3 Prozent auf gut eine Million Fahrzeuge, so der Branchenverband ACEA am Mittwoch. Damit stieg der Absatz den 30. Monat in Folge. In den ersten zwei Monaten des Jahres lag das Wachstum damit bei 10,1 Prozent.

In Österreich wurden im Februar laut ACEA 22.495 Fahrzeuge zugelassen, um 9 Prozent mehr als im Vorjahresmonat.

In Italien sprangen die Neuzulassungen im Februar im Jahresvergleich um 27,3 Prozent nach oben, Frankreich verzeichnete ein Plus von 13 Prozent. Auch Spanien (+12,6 Prozent) und Deutschland (+12 Prozent) legten zweistellig zu.

Unter den deutschen Herstellern büßte Volkswagen im Sog der Affäre um manipulierte Abgasmessungen im Jahresvergleich erneut Marktanteile ein. Volkswagen musste sich im Februar mit einem Absatzplus von 8 Prozent zufriedengeben. Pkw der Marke Volkswagen verzeichneten einen Zuwachs um 4,4 Prozent. Am besten schnitten Daimler ab, die die Verkäufe um 21,5 Prozent steigerten. BMW verkaufte 13,9 Prozent mehr Fahrzeuge.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los