Europäisches Patentamt sieht Rekord bei Patentanmeldungen

München (APA/dpa) - Das Europäische Patentamt (EPA) hat im vergangenen Jahr so viele Patentanmeldungen wie noch nie registriert. Ersten Schätzungen zufolge haben Unternehmen und Erfinder 273.000 Patentanmeldungen eingereicht, um ihre Entwicklung schützen zu lassen, wie das EPA am Donnerstag in München mitteilte. Das seien drei Prozent mehr gewesen als im Vorjahr.

Die Zahlen belegten die anhaltende Bedeutung Europas als Zentrum und Drehscheibe für Innovationen, erklärte EPA-Präsident Benoît Battistelli. Die Nachfrage nach Patentschutz bei der Behörde nehme seit fünf Jahren beständig zu.

Während die Anmeldezahlen aus Europa im Vergleich zum Vorjahr nahezu stabil blieben, kamen aus China den Angaben zufolge fast 17 Prozent mehr Anmeldungen. 2013 hatten chinesische Unternehmen und Erfinder knapp 21.300 Patente beim EPA angemeldet.

Aus den USA verzeichnete das EPA einen Zuwachs von knapp sieben Prozent, die Anmeldungen aus Südkorea nahmen um gut ein Prozent zu. Dagegen wurden aus Japan fast vier Prozent weniger Patentanmeldungen beim EPA eingereicht. Die absoluten Zahlen für das vergangene Jahr und weitere Details will die Behörde am 26. Februar bekanntgeben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro