Europäischer Automarkt kehrt im Oktober zum Wachstum zurück

Brüssel (APA/dpa) - Der europäische Automarkt hat im Oktober wieder Fahrt aufgenommen. Nach einem Minus im Vormonat legte die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern um 5,9 Prozent auf rund 1,17 Millionen Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie der Branchenverband Acea am Donnerstag mitteilte. In den ersten zehn Monaten des Jahres nahm die Zahl der Neuzulassungen damit um 3,9 Prozent auf 12,83 Millionen zu.

Laut dem Verband entwickelten sich fast alle wichtigen Automärkte in der Europäischen Union positiv. Besonders heraus stachen Spanien und Frankreich mit zweistelligen Zuwächsen und Italien, wo das Absatzplus immerhin noch über dem europäischen Durchschnitt lag. Negativ waren erneut die Vorzeichen in Großbritannien, wo die Neuzulassungen um 12,2 Prozent sanken. Wie bereits in den Vormonaten dürften sich die weiterhin schleppenden Gespräche über die Brexit-Modalitäten mit den übrigen Ländern der Europäischen Union negativ auf die Stimmung der potenziellen Autokäufer ausgewirkt haben.

Die deutschen Autobauer konnten sich überwiegend über Zuwächse im Oktober freuen. Eine Ausnahme war BMW, die 7,8 Prozent weniger Autos der Marken BMW und Mini loswurde. Rivale Daimler hingegen konnte ein Plus von 6,5 Prozent bei den Neuzulassungen in der Europäischen Union verbuchen. Beim VW-Konzern betrug das Plus 4,8 Prozent und bei der Marke 2,4 Prozent.

Paris (APA/AFP) - Mehrere Jahre nach einem aufsehenerregenden Angriff auf Konzernverantwortliche von Air France sind ehemalige Mitarbeiter der Fluggesellschaft zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. In drei Fällen bestätigte das Pariser Berufungsgericht mit drei- bis viermonatigen Strafen am Donnerstag ein Urteil aus dem Jahr 2016.
 

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Frühere Air-France-Mitarbeiter nach Angriff auf Manager verurteilt

Zürich/Chur (APA/sda) - SwissLeaks soll eine neue Onlineplattform heißen, die schon bald als sichere Anlaufstelle für Schweizer Whistleblower fungieren will. Die Plattform wurde vor dem Hintergrund eines Baukartell-Skandals initiiert.
 

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SwissLeaks will Anlaufstelle für Schweizer Whistleblower werden

Brüssel/Menlo Park (APA/Reuters) - Nach der Anhörung von Facebook-Chef Mark Zuckerberg wegen Datenmissbrauchs will das Europaparlament noch anderen Digitalkonzernen auf den Zahn fühlen. Man werde voraussichtlich am 4. Juni Manager von weiteren großen Internet-Plattformen befragen, sagte EU-Parlamentspräsident Antonio Tajani am Mittwoch in Brüssel.
 

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Europaparlament knöpft sich nach Facebook mehr Plattformen vor