Europäischer Automarkt kehrt im Oktober zum Wachstum zurück

Brüssel (APA/dpa) - Der europäische Automarkt hat im Oktober wieder Fahrt aufgenommen. Nach einem Minus im Vormonat legte die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern um 5,9 Prozent auf rund 1,17 Millionen Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat zu, wie der Branchenverband Acea am Donnerstag mitteilte. In den ersten zehn Monaten des Jahres nahm die Zahl der Neuzulassungen damit um 3,9 Prozent auf 12,83 Millionen zu.

Laut dem Verband entwickelten sich fast alle wichtigen Automärkte in der Europäischen Union positiv. Besonders heraus stachen Spanien und Frankreich mit zweistelligen Zuwächsen und Italien, wo das Absatzplus immerhin noch über dem europäischen Durchschnitt lag. Negativ waren erneut die Vorzeichen in Großbritannien, wo die Neuzulassungen um 12,2 Prozent sanken. Wie bereits in den Vormonaten dürften sich die weiterhin schleppenden Gespräche über die Brexit-Modalitäten mit den übrigen Ländern der Europäischen Union negativ auf die Stimmung der potenziellen Autokäufer ausgewirkt haben.

Die deutschen Autobauer konnten sich überwiegend über Zuwächse im Oktober freuen. Eine Ausnahme war BMW, die 7,8 Prozent weniger Autos der Marken BMW und Mini loswurde. Rivale Daimler hingegen konnte ein Plus von 6,5 Prozent bei den Neuzulassungen in der Europäischen Union verbuchen. Beim VW-Konzern betrug das Plus 4,8 Prozent und bei der Marke 2,4 Prozent.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne