Europäischer Automarkt wuchs im August kräftig

Brüssel (APA/dpa) - Der europäische Automarkt hat sein Wachstum wieder beschleunigt. Nachdem im Juli die Zahl der Zulassungen in den EU-Ländern nur um 2,7 Prozent zugelegt hatte, wuchs sie im August um deutlich 5,6 Prozent auf 856.047 Autos, teilte der Branchenverband Acea am Donnerstag mit. In den ersten acht Monaten des Jahres nahmen die Neuzulassungen damit um 4,5 Prozent auf 10,23 Millionen zu.

In Österreich stiegen die Zulassungszahlen im August kräftig um 10 Prozent auf 26.058. Auch in den ersten acht Monaten gab es ein Plus von 8 Prozent auf 240.350, geht aus den Acea-Daten hervor.

Hinter dem wieder anziehenden Absatz stecken unter den großen Märkten vor allem die Autokäufer in Italien und Spanien, hier schnellten die Zulassungszahlen zweistellig nach oben. Aber auch Franzosen und Deutsche schlugen vermehrt zu, während die Verunsicherung über den Brexit und die Pfund-Schwäche in Großbritannien die Kauflaune deutlich dämpften. Die Zulassungszahlen in diesem Markt waren um 6,4 Prozent rückläufig.

Die deutschen Autobauer vermeldeten im August allesamt Wachstum. Daimler konnte schon wie in den Monaten zuvor dabei am stärksten zulegen, während aus dem VW-Konzern zwar insgesamt mehr Autos zugelassen wurden, aber die Marken VW und Porsche schwächelten. BMW legte ebenfalls bei den Zulassungszahlen zu. Für den jüngst vom französischen Hersteller PSA übernommenen Autobauer Opel wies der Branchenverband für August keine aktuellen Zahlen aus.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro