Europäischer Automarkt wuchs 2015 kräftig

Der europäische Automarkt ist 2015 deutlich gewachsen. Die Neuzulassungen in der Europäischen Union legten gegenüber dem Jahr davor um 9,3 Prozent auf 13,7 Millionen Fahrzeuge zu, wie der Herstellerverband Acea am Freitag mitteilte. In Österreich war der Zuwachs mit einem Plus von 1,7 Prozent auf 308.555 Neuzulassungen weitaus weniger dynamisch.

Zum Jahresende beschleunigte sich das Wachstum. Im Dezember rollten 1,1 Millionen Neuwagen auf Europas Straßen, ein Plus von 16,6 Prozent. In Österreich beschleunigten sich die Neuzulassungen massiv - sie legten im Jahresabstand um 31,3 Prozent auf 22.823 und damit fast doppelt so stark zu wie im EU-Schnitt.

Trotz der europaweit hohen Zuwächse zeigte sich der Verband unzufrieden: In absoluten Zahlen sei der Absatz immer noch niedrig. Erst jetzt seien die Niveaus aus dem Jahr 2010 - kurz nach Beginn der Finanzkrise - überschritten worden.

Der vom Abgasskandal erschütterte Volkswagen-Konzern musste Federn lassen. Im Gesamtjahr ging der Marktanteil auf 24,6 (Vorjahr: 25,4) Prozent zurück, im Dezember lag er sogar nur noch bei 22,2 (Vorjahr: 24,7) Prozent.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne