Europäische Finanzregulierung warnt vor Bitcoin & Co

Wien/Saint Paul (Minnesota) (APA) - Internet-Währungen sind extrem spekulativ und mit höchster Vorsicht zu genießen. Auf europäischer Ebene haben die Bankenaufsicht (EBA), die Finanzmarktaufsicht (ESMA) sowie die Versicherungs- und Pensionsfondsaufsicht (EIOPA) gemeinsam vor Cyberdevisen wie Bitcoin & Co. gewarnt, wie die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) bekanntgab. Das Risiko beim Kauf von Digitalwährungen sei hoch.

"Virtuelle Währungen wie der Bitcoin unterliegen extremen Preisschwankungen und zeigen klare Anzeichen von Blasenbildungen", schrieben die Aufseher. Zudem könnten Plattformen, über die Kryptowährungen gehandelt werden, nicht garantieren, dass Verbraucher bei Bedarf ihr digitales Geld zeitgerecht kaufen oder verkaufen können.

Man sei besorgt darüber, dass eine zunehmende Anzahl von Konsumenten Cyberwährungen kaufe, ohne sich der damit verbundenen Risiken bewusst zu sein, hieß es in einer heute, Montag, veröffentlichten gemeinsamen Mitteilung der führenden EU-Finanzaufseher.

Im Falle von Diebstählen durch Hacker oder der Pleite einer Krypto-Börse gebe es zudem keinerlei Anlegerschutz nach EU-Recht.

Die österreichische Finanzmarktaufsicht (FMA) habe an der im Rahmen der europäischen Aufsichtszusammenarbeit intensiv an diesem Warnhinweis mitgearbeitet und unterstütze diesen vollinhaltlich, teilten die FMA-Vorstände Klaus Kumpfmüller und Helmut Ettl in einer Aussendung mit.

"Verbraucher, die ihr Geld in virtuelle Währungen investieren möchten, müssen sich darüber im Klaren sein, dass sie ihr ganzes investiertes Geld verlieren können", mahnten die FMA-Chefs. Schon alleine der Begriff Währung sei irreführend, da sie nur "sehr punktuell als Zahlungsmittel akzeptiert" werden und "völlig unreguliert" sind. "Wir können nur vor einem Investment warnen," so Kumpfmüller und Ettl.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia