Eurogruppenchef: Tsipras' Wahlversprechen nicht finanzierbar

Amsterdam (APA/Reuters) - Die Wahlversprechen der neuen griechischen Regierung sind nach Darstellung von Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem nicht finanzierbar. Zwar sei es noch zu früh, um zu sagen, was die Regierung tatsächlich unternehmen werde, sagte Dijsselbloem am Donnerstag in Amsterdam. Allerdings warnte er: "Wenn man alle Versprechen addiert, würde der griechische Haushalt sehr schnell entgleisen."

Sollte eine Erhöhung der Staatsausgaben den Haushaltsüberschuss wieder in ein Defizit verwandeln, würde auch ein Schuldenschnitt nicht helfen. Am wichtigsten für Griechenland sei jetzt, "sich einfach an die Abmachungen zu halten, die wir miteinander getroffen haben".

Dijsselbloem reist am Freitag nach Athen und trifft dort Ministerpräsident Alexis Tsipras und Finanzminister Yanis Varoufakis. Die Gespräche sind der Beginn der von der neuen griechischen Regierung geforderten Verhandlungen über die internationalen Hilfsprogramme.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte