Eurogruppen-Chef fordert von EZB weiterhin lockere Geldpolitik

Der Chef der Eurogruppe, Jeroen Dijsselbloem, hat von der Europäischen Zentralbank (EZB) eine weiterhin lockere Geldpolitik gefordert, um die Wirtschaft im Währungsgebiet zu stimulieren. Kurz vor der möglichen Verkündung eines Programms zum Kauf von Anleihen durch die EZB sagte Dijsselbloem der Nachrichtenagentur AFP am Donnerstag in Davos, er erwarte, dass die EZB "anpassungsfähig" bleibe.

"Ich bin sicher, dass sie innerhalb ihres Mandats das tun werden, was notwendig ist", sagte er mit Blick auf die Währungshüter.

Gleichzeitig betonte er, die Maßnahmen der EZB würden die einzelnen Regierungen nicht von der Aufgabe entbinden, ihre Wirtschaft zu reformieren und wettbewerbsfähiger zu machen. Dabei verwies er besonders auf Frankreich und Italien. Die jetzigen Regierungen beider Länder seien "deutlich ambitionierter, was Reformen angeht, aber es muss immer noch getan werden", sagte Dijsselbloem, der auch niederländischer Finanzminister ist.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro