Eurogruppe hält Verlängerung des Griechenland-Programms für möglich

Brüssel (APA) - In der Eurogruppe wird eine Verlängerung des Griechenland-Hilfsprogramms für möglich erachtet. In EU-Ratskreisen in Brüssel am Freitag hieß es, die Sitzung der Währungsunion Montag nächster Woche sei auch von den Wahlen in Griechenland vom Sonntag bestimmt. Das Hilfsprogramm der EU für Griechenland läuft Ende Februar aus.

Wie konkret eine Verlängerung aussehen könnte, ist noch unklar. Aber sie wird nicht ausgeschlossen. Ein neues Hilfsprogramm werde es aber nicht geben. Derzeit laufe die fünfte Überwachung des Athen-Programms, die eben noch nicht abgeschlossen sei. Unabhängig vom Ausgang der Wahl dürften sich aber Ansprechpartner einer neuen Regierung in Athen herausbilden, mit denen verhandelt werden könne.

Weitere Themen bei der Tagung der Eurogruppe, die Montag 15.30 Uhr beginnt und bei der Österreich durch Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) vertreten ist, sind auch die formale Annahme von Litauen als 19. Mitglied der Währungsunion sowie eine Nachlese des jüngsten EU-Gipfels vom Dezember und der neue überarbeitete Budgetentwurf von Lettland.

Eine Diskussion wird es jedenfalls auch über die Folgen der jüngsten EZB-Entscheidung des massiven Ankaufs von Anleihen und anderen Wertpapieren im Ausmaß von 1.140 Mrd. Euro bis September 2016 geben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte