Eurogruppe: Dijsselbloem will mit Griechenland "nicht zu scharf" sein

Der Vorsitzender der Währungsunion meinte, Athen habe Reformfortschritte gemacht. Große Pensionsreformen und Steuerreformen seien auch in anderen Ländern schwierig.

Athen/Amsterdam. Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem will mit Griechenland "nicht zu scharf" sein. Vor Beginn der Sitzung der 19 Finanzminister der Währungsunion bei ihrem informellen Treffen in Amsterdam am Freitag sagte Dijsselbloem, "wir wissen von anderen Ländern, wie schwierig große Pensionsreformen und Steuerreformen sind. Das braucht Zeit".

Deswegen "sollten wir nicht zu scharf mit Griechenland sein". Athen habe viel gemacht. Er hoffe, dass heute ein weiterer Vorwärtsschritt gemacht werden könne.

EU-Steuerkommissar Pierre Moscovici zeigte sich hier zuversichtlich. "Wir sind nahe an einer Vereinbarung", sagte er.

Weitere Themen sind die Vervollständigung der Bankenunion. Dabei unterstrich Dijsselbloem, der auch niederländischer EU-Ratsvorsitzender ist, dass die Arbeit noch nicht erledigt sei. Es müsse auch eine gemeinsame Einlagensicherung geben. Die Risiken müssten geteilt und reduziert werden.

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