Eurogruppe befasst sich neuerlich mit Dauerbrenner Griechenland

Die Eurogruppe befasst sich Freitag bei ihrem informellen Treffen in Amsterdam wieder einmal mit der Schuldenlage Griechenlands. Die schwierigen Verhandlungen mit den Gläubigern dauern an, ein rascher Abschluss scheint eher nicht in Reichweite. Sollte dies der Fall sein, könnte aber sogar nächste Woche eine Sondersitzung der Währungsunion über das weitere Vorgehen erfolgen.

Weitere Tagesordnungspunkte der Eurogruppe - Österreich wird durch Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) vertreten, der auch beim ECOFIN am Samstag dabei sein wird - sind eine Debatte über Wachstum und Beschäftigung sowie der nationalen Insolvenzregelungen. Nach der Finanzkrise habe es zwischen den Staaten unterschiedliche Insolvenzbestimmungen gegeben, vor allem was die Auswirkungen auf Banken betrifft.

Außerdem wird die EZB den Jahresbericht 2015 über die Bankenaufsicht und die Prioritäten für 2016 vorstellen.

Was Griechenland betrifft, wollten die Kontrolleure der Gläubiger am Freitag aus Athen abreisen und die Eurogruppe über den Stand der Verhandlungen informieren. Schwerpunkt sind vor allem Reform- und Sparmaßnahmen von 5,4 Mrd. Euro. Eine Einigung ist notwendig, um den Weg für neue Milliardengelder aus dem laufenden Hilfsprogramm freimachen zu können. Die Zeit wird knapp, da im Juli Athen EZB-Kredite in Höhe von 3,5 Mrd. Euro zurückzahlen muss.

Vom Zeitplan her gesehen hieß es am Mittwoch in EU-Ratskreisen in Brüssel, dass zwischen einer politischen Einigung und der Auszahlung von Hilfsgeldern rund vier Wochen liegen.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte