Eurogruppe: Schelling sieht Diskussion um Vorsitz auf sich zukommen

Luxemburg (APA) - Finanzminister Hans Jörg Schelling (ÖVP) rechnet für die Nachfolge von Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem mit "drei bis vier Kandidaten". Auf die Frage, ob er selbst Interesse habe, sagte Schelling nach dem EU-Finanzministerrat Dienstag in Luxemburg, "wenn ich weiterhin Finanzminister in Österreich bleibe, dann wird diese Diskussion auf mich zukommen".

Er sei schon einmal gefragt worden, ob er das machen würde. "Es ist wahrscheinlich eine der wichtigsten Positionen auf europäischer Ebene, aber es ist deutlich zu früh, ob man das Amt überhaupt übernehmen könnte. Man müsse auch andere Strukturen aufbereiten". Schelling verwies darauf, dass er der "erste Finanzminister ohne Staatssekretär seit Androsch" sei. Dies würde künftig nicht mehr möglich sein, sollte er für eine solche Position berufen werden. Doch "ist die Diskussion völlig verfrüht".

Außerdem sei zu klären, wer Nachfolger des Vorsitzenden der Euro-Arbeitsgruppe wird, die derzeit der Österreicher Thomas Wieser leitet. Jedenfalls gebe es für den Eurogruppen-Chef bisher nur eine offizielle Bekanntgabe, die des französischen Finanzministers Bruno Le Maire. Ob er ihn unterstütze? - Schelling: "Ich würde abwarten, welche Kandidaten überhaupt zur Wahl stehen. Die grundsätzliche Tendenz ist, möglichst große Staaten eher herauszuhalten. Das ist eine alte Tradition von Frankreich und Deutschland bisher gehandhabt. Jetzt ist das einmal anders. Jetzt warten wir einmal ab, ob es andere Kandidaten gibt".

Darauf angesprochen, ob sich mit Le Maire die Richtung in der Eurozone grundsätzlich ändern würde - der Franzose will einen europäischen Finanzminister und hat in Interviews erklärt, man sollte die Sparpolitik aufgeben und die Budgetkriterien lockerer fassen - sagte Schelling, er gehe nicht von einem solchen grundsätzlichen Wechsel aus. Auch die Mehrheit der Finanzminister wolle, dass der künftige Eurogruppen-Chef aus ihren Reihen kommt und kein permanenter Vorsitzender da sein sollte.

Wien (APA) - Im Lichte der am Montag begonnenen Warnstreiks in der Metalltechnischen Industrie hat der Arbeitnehmerverhandler Rainer Wimmer (PRO-GE/FSG) mit noch ernsteren Maßnahmen gedroht, sollte es davor nicht ein "substanzielles Angebot" von der Arbeitgeberseite geben. Gibt es keine Verhandlungsrunde mit einem solchen Angebot "wird es am 19. November richtig ernst", so Wimmer im Gespräch mit der APA.
 

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Metaller-KV: Wimmer: Echtes Angebot oder es wird "richtig ernst"

Rüsselsheim (APA/Reuters) - Opel ist mit seinem Eilantrag gegen den behördlich angeordneten Rückruf von knapp 100.000 Dieselautos vor Gericht gescheitert. Das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht habe am 9. November den Eilantrag gegen den vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) angeordneten Zwangsrückruf abgelehnt, teilte das Gericht am Montag mit.
 

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Opel - Gericht weist Eilantrag gegen Diesel-Rückrufbescheid ab

Pfäffikon (APA) - Die GA Europe hat erst im September die insolvente Modekette Vögele übernommen - und prüft bereits Angebote von Unternehmen, die Vögele kaufen wollen. "Der Übergang ist für Anfang 2019 geplant", heißt es in einer Aussendung von GA Europe vom Montag. Die eben erst bestellte neue Ware für Herbst und Winter 2018 geht direkt in den Räumungsverkauf.
 

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Neuer Vögele-Eigentümer prüft bereits Angebote für den Weiterverkauf