Eurogruppe - Dijsselbloem gegen "höheren Speed" bei Erweiterung

Tallinn (APA) - Eurogruppen-Chef Jeroen Dijsselbloem hat sich gegen einen "Zwang für eine höhere Geschwindigkeit" bei der Erweiterung der Währungsunion ausgesprochen. Ob EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker ein hoffnungsloser Romantiker sei, wenn er die Erweiterung wolle, sagte Dijsselbloem, er würde das "nie sagen".

"Das war mein Premierminister (Mark Rutte, Anm.). Er hat auch eine Vision, aber diese Vision ist einfach eine andere als die von Juncker."

Auch zu einem eigenen europäischen Finanzminister zeigte sich Dijsselbloem skeptisch. "Das ist ein Titel. Aber es ist die Frage, welche Instrumente bekommt er in die Hand." Wesentlicher wäre es, die Diskussion von der anderen Seite, der inhaltlichen und nicht der institutionellen, aufzuziehen. Angesprochen auf seine eigene Zukunft merkte Dijsselbloem an, er sei Chef der Eurogruppe bis Mitte Jänner. "Ich habe die Absicht, mein Mandat zu erfüllen."

Dijsselbloems Mandat hängt auch davon ab, wie lange er niederländischer Finanzminister ist. Nachdem in den Niederlanden noch keine neue Regierung gebildet wurde, bleibt er so lange im Amt, bis dies der Fall ist. Einer neuen Regierung dürfte der Sozialdemokrat nicht mehr angehören. Wenn dies in den nächsten Wochen eintritt, müsste auch ein neuer Eurogruppen-Vorsitzender gewählt werden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

Newsticker

Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro