Eurofighter-Hersteller BAE Systems streicht fast 2.000 Jobs

London (APA/dpa) - Der britische Luftfahrt- und Rüstungskonzern BAE Systems streicht wegen fehlender Neuaufträge für den Kampfjet Eurofighter seine Belegschaft zusammen. Insgesamt sollen bei dem Konzern 1.925 Arbeitsplätze wegfallen, wie BAE Systems am Dienstag in London mitteilte.

Am härtesten soll es die Militärflugzeug-Sparte treffen, in der rund 1.400 von 12.500 Jobs auf der Streichliste stehen. 525 Stellen sollen zudem im Schiffsbau und dem Geschäft mit Computer-Sicherheit wegfallen.

Zwar hatte BAE Systems erst im September das arabische Emirat Katar als neuen Eurofighter-Kunden gewonnen. Allerdings dürfte es noch mehrere Monate oder Jahre dauern, bis der Deal unter Dach und Fach ist. Zudem steht ein lange erwarteter Folgeauftrag aus Saudi-Arabien weiterhin aus. BAE Systems müsse seine Belegschaft stärker an die kurzfristige Nachfrage anpassen, begründete Konzernchef Charles Woodburn die Einschnitte.

BAE baut den Eurofighter in einem Konsortium mit dem europäischen Rüstungskonzern Airbus sowie dem italienischen Hersteller Leonardo.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro