Eurofighter - Weitere Verfahren von StA München eingestellt

Wien/München (APA) - Die Staatsanwaltschaft München hat das Verfahren gegen sechs Beschuldigte in der Causa Eurofighter eingestellt. Gegen zehn Beschuldigte werde weiter ermittelt, teilte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft der Recherche-Plattform "Addendum" mit.

Konkret wurde das Ermittlungsverfahren gegenüber fünf Beschuldigten, die in Österreich wohnhaft seien, "gemäß § 154 Abs. 1 StPO im Hinblick auf das österreichische Ermittlungsverfahren" eingestellt. Dabei geht es um eine Bestimmung in Deutschland, dass die Staatsanwaltschaft von der Verfolgung einer Tat absehen kann, wenn der Beschuldigte wegen einer anderen Tat eine deutlich höhere Strafe zu erwarten hat. Gegen die betroffenen Personen wird auch von der Staatsanwaltschaft Wien ermittelt. Ebenfalls eingestellt worden seien die Ermittlungen gegen einen weiteren Beschuldigten, der "zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe in anderer Sache verurteilt worden ist", hieß es seitens der Münchner Staatsanwaltschaft.

Durch den Schritt sei "eine Beeinträchtigung der österreichischen Ermittlungen unter keinem Gesichtspunkt gegeben", betonte die Sprecherin. Wann der gesamte Tatkomplex abgehandelt sein wird, könne man "derzeit nicht voraussehen", hieß es im Hinblick auf die verbliebenen zehn Beschuldigten.

Zuletzt hatte die Staatsanwaltschaft München ihr jahrelanges Schmiergeldverfahren wegen des Jet-Verkaufs an Österreich gegen den Eurofighter-Hersteller Airbus eingestellt. Der Konzern musste allerdings ein Millionen-Bußgeld wegen fahrlässiger Aufsichtspflichtverletzung zahlen.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen