Eurofighter - Kunasek: Airbus soll "Schritt auf Österreich zugehen"

Wien/Berlin (APA) - Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) erwartet in der Eurofighter-Causa Bewegung vom deutsch-französischen Rüstungskonzern Airbus. Der Rüstungskonzern müsse "einen Schritt auf Österreich zugehen", sagte Kunasek am Montag der APA nach einem Treffen mit seiner deutschen Amtskollegin Ursula von der Leyen in Berlin. "Der Ball liegt bei ihnen", sagte er mit Blick auf Airbus.

"Ich hoffe, dass Airbus weiß, wie sie mit diesem Thema umzugehen haben", sagte er unter Verweis auf die bis Mitte Juni tagende Evaluierungskommission zum Eurofighter-Deal. Die Kommission arbeite "ergebnisoffen", sagte er in Anspielung auf den von seinem Vorgänger Hans Peter Doskozil (SPÖ) eingeleiteten Ausstieg aus dem während der ersten schwarz-blauen Regierung geschlossenen umstrittenen Rüstungsdeal.

Kunasek bestätigte, dass der Eurofighter auch Thema der Unterredung mit von der Leyen gewesen sei. Sie habe ihn danach "gefragt", und seine Antworten "positiv zur Kenntnis genommen". Er habe der deutschen Ministerin gesagt, dass in der Eurofighter-Causa derzeit "alle Gespräche über die Evaluierungskommission zu laufen haben." Von Airbus erwarte er sich "klare Signale". Der Rüstungskonzern solle "beurteilen, ob die jetzige Situation zufriedenstellend ist".

Göteborg/Hannover (APA/dpa) - Der schwedische Lastwagenbauer Volvo will mittelschwere Transporter zunehmend auch mit Elektroantrieb anbieten. Ab dem Jahresende könnten zunächst ausgewählte Kunden den neuen E-Lkw der Marke mit einer Nutzlast bis zu 20 Tonnen und einer Reichweite bis zu 300 Kilometern testen, kündigte Produktionschef Jonas Odermalm am Mittwoch an.
 

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Lastwagenbauer Volvo setzt zunehmend auf E-Trucks

Wien (APA) - Die Bundesregierung will mehr Menschen in Beschäftigung bringen und hat dazu für heute zu einem Job-Gipfel geladen, erklärte Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck (ÖVP) nach dem Ministerrat. Zwar herrsche derzeit Hochkonjunktur, gleichzeitig seien die Betriebe aber auf der Suche nach Fachkräften. Die Mittel für Integration in ihrem Ressort werden von 10 auf 20 Mio. Euro aufgestockt.
 

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Job-Gipfel - Schramböck will mehr Menschen in Beschäftigung bringen

Tuzla/Sarajevo (APA) - Ein chinesisches Baukonsortium, das 2014 den Zuschlag für den Bau eines neuen 450-Megawatt-Blocks des Kohlekraftwerkes in Tuzla im Wert von 1,5 Mrd. Konvertible Mark (761,61 Mio. Euro) erhielt, zieht sich aus dem Projekt zurück. Das berichtete am Mittwoch das Internetportal "Klix.ba" unter Berufung auf das Konsortium von Gezhouba Group (CGGC) und Guangdong Electric Power Design Institute (GEDI).
 

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Chinesisches Konsortium steigt aus bosnischem Mega-Bauprojekt aus