Eurofighter - Kunasek: Airbus soll "Schritt auf Österreich zugehen"

Wien/Berlin (APA) - Verteidigungsminister Mario Kunasek (FPÖ) erwartet in der Eurofighter-Causa Bewegung vom deutsch-französischen Rüstungskonzern Airbus. Der Rüstungskonzern müsse "einen Schritt auf Österreich zugehen", sagte Kunasek am Montag der APA nach einem Treffen mit seiner deutschen Amtskollegin Ursula von der Leyen in Berlin. "Der Ball liegt bei ihnen", sagte er mit Blick auf Airbus.

"Ich hoffe, dass Airbus weiß, wie sie mit diesem Thema umzugehen haben", sagte er unter Verweis auf die bis Mitte Juni tagende Evaluierungskommission zum Eurofighter-Deal. Die Kommission arbeite "ergebnisoffen", sagte er in Anspielung auf den von seinem Vorgänger Hans Peter Doskozil (SPÖ) eingeleiteten Ausstieg aus dem während der ersten schwarz-blauen Regierung geschlossenen umstrittenen Rüstungsdeal.

Kunasek bestätigte, dass der Eurofighter auch Thema der Unterredung mit von der Leyen gewesen sei. Sie habe ihn danach "gefragt", und seine Antworten "positiv zur Kenntnis genommen". Er habe der deutschen Ministerin gesagt, dass in der Eurofighter-Causa derzeit "alle Gespräche über die Evaluierungskommission zu laufen haben." Von Airbus erwarte er sich "klare Signale". Der Rüstungskonzern solle "beurteilen, ob die jetzige Situation zufriedenstellend ist".

Washington (APA/Reuters) - Die US-Notenbank Fed steuert laut ihrem Vizechef Richard Clarida auf einen Zinssatz zu, der die Konjunktur weder hemmt noch fördert. Sich auf einem solchen "neutralen" Niveau zu bewegen, sei sinnvoll, sagte der Währungshüter am Freitag dem Sender CNBC. Er sei nicht der Meinung, dass die Erhöhungen der Fed zu weit gingen oder zu schnell vollzogen würden.
 

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Vizechef der US-Notenbank für Zinserhöhungen mit Augenmaß

Rom (APA) - Der italienische Premier Giuseppe Conte plant ein Treffen mit EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker, um ihm zu erklären, warum Italien an seinem umstrittenen Haushaltsplan festhält. Anfang nächster Woche werde er Kontakt zu Juncker aufnehmen, berichtete Conte am Freitag im Gespräch mit Journalisten in Rom.
 

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Italien-Budget: Conte plant nächste Woche Treffen mit Juncker

Brüssel (APA) - Unter österreichischem EU-Vorsitz zeichnet sich keine Einigung der EU-Staaten mehr über die geplante Aufstockung der EU-Grenzschutzagentur Frontex bis 2020 auf 10.000 Mann ab. Der EU-Vorsitz sieht dem Vernehmen nach für Dezember keine formale Einigung der EU-Innenminister mehr vor.
 

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Keine Einigung für Frontex-Aufstockung unter Österreichs EU-Vorsitz