Euro weiter gestiegen - Cohn-Rücktritt bewegt die Märkte

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Dienstag auf 1,2411 (Montag: 1,2307) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Dienstag gegen 22 Uhr bei 1,2404 Dollar.

Als Auslöser der Yen-Gewinne wurde am Markt der Rücktritt von Gary Cohn, Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, genannt. Cohn nannte zwar keinen Grund, als ausschlaggebend gilt aber der zunehmend protektionistische Kurs der US-Regierung. Cohn galt als Fürsprecher des Freihandels im Weißen Haus. Nun wird befürchtet, dass die Freihandelsgegner in der Regierung die Oberhand gewinnen. Anleger fragten deshalb verstärkt den als sicheren Hafen geltenden japanischen Yen nach.

Frankfurt/Darmstadt (APA/Reuters) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll.
 

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Merck gründet Gemeinschaftsfirma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir

Ellwangen (APA/Reuters) - Der deutsche Batteriehersteller Varta will gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut die Basis legen für eine Massenproduktion von Batteriezellen zum Einsatz in Elektroautos. Mit Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg soll bei dem Weltmarktführer für Hörgeräte-Batterien ab dem kommenden Jahr in Ellwangen eine Fertigungslinie für großformatige Batteriezellen aufgebaut werden.
 

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Varta bringt sich in Stellung für E-Auto-Batteriezellproduktion

Tokio/Yokohama (APA/Reuters) - Der japanische Autobauer Nissan hat die Festnahme seines Verwaltungsratschefs Carlos Ghosn bestätigt. Nissan-CEO Hiroto Saikawa sprach am Montag auf einer Pressekonferenz von einem finanziellen Fehlverhalten Ghosns, das schwer wiege und nicht hinnehmbar sei. Er werde dem Verwaltungsrat deshalb bei der Sitzung am Donnerstag vorschlagen, Ghosn den Vorsitz zu entziehen. Es gehe jetzt darum, Auswirkungen auf das Tagesgeschäft und die Beziehungen zu Renault zu vermeiden.
 

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Nissan-Chef will Ghosn am Donnerstag vor die Tür setzen