Euro weiter gestiegen - Cohn-Rücktritt bewegt die Märkte

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Euro-Referenzkurs am Dienstag auf 1,2411 (Montag: 1,2307) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Dienstag gegen 22 Uhr bei 1,2404 Dollar.

Als Auslöser der Yen-Gewinne wurde am Markt der Rücktritt von Gary Cohn, Wirtschaftsberater von US-Präsident Donald Trump, genannt. Cohn nannte zwar keinen Grund, als ausschlaggebend gilt aber der zunehmend protektionistische Kurs der US-Regierung. Cohn galt als Fürsprecher des Freihandels im Weißen Haus. Nun wird befürchtet, dass die Freihandelsgegner in der Regierung die Oberhand gewinnen. Anleger fragten deshalb verstärkt den als sicheren Hafen geltenden japanischen Yen nach.

Brüssel/Wien (APA) - Beim Schienenverkehr ist Österreich Spitzenreiter in der Europäischen Union (EU). Pro Kopf würden in der Alpenrepublik 2.255 Kilometer im Jahr mit Zug, Straßen- und U-Bahn gefahren werden, der EU-Schnitt liege bei lediglich 1.090 Kilometern, informierte der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) am Freitag in einer Aussendung. In Europa liege nur die Schweizer mit 2.610 Kilometern vor Österreich.n vor Österreich.
 

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Österreich EU-Spitzenreiter beim Schienenverkehr

Rüsselsheim/Frankfurt (APA/dpa) - Angesichts geringer Aufträge drohen bei Opel laut einem Medienbericht weitere Produktionskürzungen. Die Leitung habe im Stammwerk Rüsselsheim vom 1. bis zum 29. Oktober sieben "Korridortage" beantragt, an denen die Bänder stillstehen und Mitarbeiter zu Hause bleiben, berichten die Zeitungen der Mainzer Verlagsgruppe VRM. Sie berufen sich auf eine interne Mitarbeiter-Information des Betriebsrates.
 

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Bericht: Opel drosselt Produktion in Rüsselsheim weiter

Düsseldorf/Ankara (APA/dpa) - Der Verfall der türkischen Lira macht sich beim Konsumgüterkonzern Henkel vor allem im Klebstoffgeschäft bemerkbar. Dort sehe man erste Anzeichen, dass sich das Wachstum abschwächen könnte, sagte Vorstandschef Hans Van Bylen der "Wirtschaftswoche" (Freitag). Bei Waschmitteln und Kosmetik spüre Henkel hingegen noch keinen Einfluss auf den Umsatz.
 

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Henkel-Chef: Türkische Lira belastet Klebstoffgeschäft