Euro nach starken Vortagesgewinnen mit 1,1550 Dollar etwas schwächer =

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Montagnachmittag auf 1,1497 (Freitag: 1,1281) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Montag gegen 22 Uhr bei 1,1596 Dollar.

Der Euro hat am Dienstag etwas von seinen starken Vortagesgewinnen abgegeben. In der Früh wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1550 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am späten Vorabend. Am Vortag hatten Spekulationen über eine spätere Zinserhöhung in den USA wegen der Konjunkturflaute in China den Euro zeitweise über 1,17 Dollar steigen lassen.

Die Sorge vor einer ernsten Konjunkturflaute in China ist weiter das alles beherrschende Thema am Markt. "Im Fokus steht zweifellos die Angst vor einer harten Landung der chinesischen Wirtschaft", sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Der Markt habe auf eine Verschiebung der ersten Zinserhöhung in den USA nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise spekuliert und damit den Dollar stark belastet.

Thu Lan Nguyen erwartet nach den jüngsten Marktturbulenzen neue Hinweise aus der US-Notenbank Fed zur künftigen Geldpolitik. "Es wäre keine gute Idee, den Markt vollkommen blind in die nächste Fed-Sitzung laufen zu lassen". Daher dürften die nächsten Auftritte und Reden von Fed-Mitgliedern aufmerksam verfolgt werden.

Brüssel/Mountain View /Menlo Park (APA/dpa) - Trotz Widerständen aus anderen EU-Ländern will der französische Präsident Emmanuel Macron sein Vorhaben einer Besteuerung von Internet-Giganten vorantreiben. Er setze dabei auch auf die Zusammenarbeit mit Deutschland, sagte Macron beim EU-Gipfel in Brüssel am Freitag. Es sei ein Problem, dass große Internetfirmen in manchen Mitgliedstaaten bisher keine Mehrwertsteuer zahlten.
 

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Macron lässt bei Steuer für Internet-Giganten nicht locker

Peking (APA/Reuters) - Die EU prüft, ob chinesische Firmen Elektro-Fahrräder in Europa nur dank unfairer Beihilfen zu Niedrig-Preisen anbieten können. Die EU-Kommission leitete am Freitag die Untersuchung einer Beschwerde ein, die der Europäische Fahrradhersteller-Verband (EBMA) Anfang Oktober eingereicht hatte.
 

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EU prüft Dumping-Vorwürfe gegen E-Bike-Hersteller aus China

Windhuk (APA) - Der afrikanische Staat Namibia macht ernst mit Airbnb-Vermietern: Melden oder erwischt werden und ins Gefängnis gehen, heißt die neue Losung. Bis zum Jahresende kann man sich noch bei der Tourismus-Regulierungsbehörde anmelden. Der Tourismussektor trägt rund 15 Prozent zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) des südafrikanischen Landes bei, das etwa bei Safari-Freunden beliebt ist.
 

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Namibia greift bei Airbnb-Vermietern hart durch