Euro nach starken Vortagesgewinnen mit 1,1550 Dollar etwas schwächer =

Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Montagnachmittag auf 1,1497 (Freitag: 1,1281) Dollar festgesetzt. In New York notierte der Euro am Montag gegen 22 Uhr bei 1,1596 Dollar.

Der Euro hat am Dienstag etwas von seinen starken Vortagesgewinnen abgegeben. In der Früh wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1550 US-Dollar gehandelt und damit etwas tiefer als am späten Vorabend. Am Vortag hatten Spekulationen über eine spätere Zinserhöhung in den USA wegen der Konjunkturflaute in China den Euro zeitweise über 1,17 Dollar steigen lassen.

Die Sorge vor einer ernsten Konjunkturflaute in China ist weiter das alles beherrschende Thema am Markt. "Im Fokus steht zweifellos die Angst vor einer harten Landung der chinesischen Wirtschaft", sagte Devisenexpertin Thu Lan Nguyen von der Commerzbank. Der Markt habe auf eine Verschiebung der ersten Zinserhöhung in den USA nach der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise spekuliert und damit den Dollar stark belastet.

Thu Lan Nguyen erwartet nach den jüngsten Marktturbulenzen neue Hinweise aus der US-Notenbank Fed zur künftigen Geldpolitik. "Es wäre keine gute Idee, den Markt vollkommen blind in die nächste Fed-Sitzung laufen zu lassen". Daher dürften die nächsten Auftritte und Reden von Fed-Mitgliedern aufmerksam verfolgt werden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen