Euro fällt auf tiefsten Stand seit über 11 Jahren - Bei 1,1077 Dollar

Frankfurt - Der Eurokurs ist am Mittwoch auf den tiefsten Stand seit mehr als elf Jahren gefallen. Händler machten die günstigere Konjunktur in den USA für die Entwicklung verantwortlich. Am späten Nachmittag kostete ein Euro 1,1065 US-Dollar und damit einen ganzen Cent weniger als in der Früh. Gegen 18 Uhr notierte der Euro bei 1,1077 US-Dollar.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs gegen Mittag auf 1,1124 (Dienstag: 1,1168) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8990 (0,8954) Euro.

Die am Nachmittag veröffentlichten Wirtschaftsdaten aus den USA stützten den Dollar. So hat sich die Stimmung im Dienstleistungssektor im Februar überraschend aufgehellt. "Positiv hervorzuheben ist der deutliche Anstieg der Beschäftigungskomponente", schrieb Ulrich Wortberg, Devisenexperte bei der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba). Dieser Anstieg spreche für ein deutliches Stellenplus im Februar. Die US-Notenbank berücksichtigt bei ihrer Geldpolitik sehr stark den Arbeitsmarkt.

In der Eurozone enttäuschten die Daten aus dem Dienstleistungssektor hingegen. So hat sich hier die Stimmung laut einer zweiten Erhebung im Februar weniger stark verbessert als zunächst ermittelt. Zudem verfehlten die Zahlen aus Italien merklich die Erwartungen. Händler führten die Kurseinbußen zudem auf eine Entscheidung des EuGH zurück. Das Gericht der Europäischen Union erklärte eine Vorgabe der Europäischen Zentralbank (EZB) für nichtig, wonach die Abwicklung von großen Wertpapier-Geschäften in Euro auch im Euroraum stattfinden muss. Dies ist ein Erfolg für den Finanzplatz London.

Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,7259 (0,7276) britische Pfund, 133,15 (133,74) japanische Yen und 1,0694 (1,0736) Schweizer Franken fest. Die Feinunze Gold wurde in London mit 1.199,50 (1.212,75) Dollar gefixt. Ein Kilogramm Gold kostete 34.250,00 (34.160,00) Euro.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte